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Rieke und „Grüni“ raus in Gstaad: „Das darf einfach nicht passieren!“

Für Anglina Grün (r.) und ihre Partnerin Rieke Brink-Abeler ist der Gstaad-Trip schon beendet: Ein Punkt fehlte am Weiterkommen. [Foto: FIVB]
Gstaad war für Rieke Brink-Abeler und Angelina Grün dann doch nur eine Stippvisite: Gestern überraschend ins Grand-Slam-Feld nachgerückt und im deutschen Country Quota gegen Geeske Banck und Anja Günther erfolgreich, schied das Duo vom USC Münster am Dienstag im ersten Quali-Spiel aus.
Wie schon vor sechs Tagen beim Grand Slam in Stavanger, wo Brink-Abeler/Grün im entscheidenden Spiel um den Hauptfeldeinzug sieben Matchbälle vergaben und verloren, hatten die Münsteranerinnen auch in ihrer Partie am Dienstag Mittag gegen die spanische Kombination Liliana Fernandez Steiner und Elsa Baquerizo Macmillan auch zwei Chancen, das Spiel zu ihren Gunsten zu beenden. So aber mussten die USC-Akteurinnen den Südwesteuropäerinnen mit 21:18, 21:23 und 8:15 den Vortritt lassen.
Ähnliche Sätze, unterschiedlicher Ausgang
Rieke und Grüni hatten den ersten Satz offen gestaltet und zeigten Nervenstärke, als es nach einem Grün-Fehlaufschlag 16:17 stand. Mit 5:1 Ballpunkten in Folge ließen sie Fernandez/Baquerizo hinter sich. Auch der zweite Durchgang verlief recht ausgeglichen, bis sich die Deutschen dann – wie schon im ersten Set – nach 18:17 auf 20:18 absetzten. „Wir hätten da einfach cleverer spielen müssen“, kritisierte Brink-Abeler. Doch im Gegenteil: Die Spanierinnen behielten einen kühlen Kopf, glichen aus, und Brink-Abelers Smash ging zum 21:23 ins Aus.
Aus dem Tritt
Unerklärlich, dass das USC-Doppel nach zwei ordentlichen Sätzen im Tiebreak sofort aus dem Tritt kam. Bei 2:6 bahnte sich das Unheil schon an, nach 3:8 und 6:13 war die Messe in Gstaad für Rieke und Angelina gelesen. „Zwei Matchbälle vergeben – das ist natürlich ärgerlich. Das darf nicht passieren. Vor allem, dass der Tiebreak dann so flöten geht“, grollte die 30-jährige Brink-Abeler unmittelbar nach dem Aus. Von einem Matchball-Trauma wollte die gebürtige Emsdettenerin allerdings nichts wissen: „Das ist kein Trauma! Aber es muss klick machen im Kopf. Das ist es, was wir endlich schaffen müssen. Gut, dass jetzt eine Pause ist, ich merke, dass ich körperlich ziemlich platt bin“, so Brink-Abeler.
Lutz Hackmann
[06.07.2010 | LUH]Das waren für den USC Münster zwei Puzzleteile, die noch fehlten: Der Volleyball-Bundesligist gab am Dienstag die Vertragsverlängerungen von Kathi Holzgreve und Steffi Golla bekannt. „Damit sind wir so weit, wie wir Anfang Juli sein wollten“, erklärte USC-Vize Sport, Jürgen Schulz.
Bedenkzeit
[05.07.2010 | LUH]Im Augenblick dürften Geeske Banck und Anja Günther von ihren gelegentlichen Trainingspartnerinnen Rieke Brink-Abeler und Angelina Grün die Nase gestrichen voll haben.
[04.07.2010 | TA]Nach den Ferien wird es voller im Sportinternat an der Salzmannstraße – wie erwünscht und für die Finanzierung auch notwendig kommt neues Leben in die Bude. Von elf auf mindestens 24 junge Köpfe wächst die Bewohnerschaft. Und bei der Präsentation des Angebots im Lettischen Centrum am Tag der offenen Tür hatte man das Gefühl, dass der Betrieb jetzt richtig Fahrt aufnehmen wird.
[01.07.2010 | LUH]Es war im Prinzip nur ein einziger Ballpunkt, der Rieke Brink-Abeler und Angelina Grün zum Weiterkommen fehlte. Doch nach mehreren vergebenen Matchbällen im entscheidenden Gruppenspiel gegen die Tschechinnen Hana Klapalova und Lenka Hajeckova war in Stavanger die erste Hauptfeld-Teilnahme bei einem Weltserienturnier für die beiden Beachvolleyballerinnen des USC Münster beendet.
[01.07.2010 | LUH]Lea Hildebrand darf wiederkommen. Hat der Bundestrainer gesagt. Die Bundesliga-Volleyballerin vom USC Münster, die bereits bis vergangenen Sonntag bei einem Lehrgang in Schwerin erstmals bei DVV-Frauen-Coach Giovanni Guidetti vorspielte, ist vom Italiener auch für die nächste Maßnahme der Nationalmannschaft eingeladen worden.
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