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Grüne zum Verkauf der LEG: Kontakt mit kommunalen Bietern knüpfen
Die Protestwelle gegen den geplanten Verkauf von Wohnungen der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Anfang 2008 an einen internationalen Immobilienfonds schlägt auch in Münster hohe Wogen.
In der Stadt gibt es zwar auf den ersten Blick keine LEG-Immobilien. Das Tochterunternehmen Wohnungsgesellschaft Münsterland, das dem Vernehmen nach gleich mit verkauft werden soll, besitzt in Münster aber 4290 Wohnungen. Weitere 1736 sind in der Hand der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft Nordwestdeutschland GmbH, an der die LEG zu 95 Prozent beteiligt ist.
Ein breites Bündnis aus SPD, Grünen, Linkspartei.PDS, WASG, Verdi und DGB macht inzwischen Front gegen den geplanten Ausverkauf an einen nur an kurzfristiger Rendite interessierten Finanzinvestor. Von den in Rede stehenden rund 6000 münsterschen Wohnungen sind übrigens 2749 öffentlich gefördert.
Kommunales Bieterkonsortium
In einem Brief an Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann pocht der Fraktionssprecher der Grünen, Hery Klas, auf Sicherung des Wohnungsbestandes vor einem Verkauf an Finanzinvestoren. „Mehrere kommunale Wohnungsunternehmen haben sich zusammengetan und ihr Interesse an einem Erwerb bekundet“, schreibt Klas. Warum nicht auf die städtische Tochter Wohn+Stadtbau? „Ich bitte Sie eindringlich, in diesem Sinne aktiv zu werden“ und sich mit dem kommunalen Bieterkonsortium ins Benehmen zu setzen.
Es sei unverzichtbar, auch nach einem Verkauf der LEG-Beteiligungen mit Partner zusammen zu arbeiten, die an einer langfristigen Pflege ihrer Wohnungsbestände interessiert seien. Dies sehe im übrigen auch der Städtetag NRW so.
[16.05.2010 | ECHO]Der 17. Mai (Montag) ist der Internationale Tag gegen Homophobie. Josefine Paul, neu gewählte Landtagsabgeordnete der Grünen in Münster, fordert aus diesem Anlass auch weiterhin „gesamtgesellschaftliche Anstrengungen“, um gegen die Diskriminierung von „sexuell Andersdenkenden“ vorzugehen.
[15.05.2010 | KOE]„Wir sind gesprächs- und handlungsbereit“ betont Rüdiger Sagel, MdL für die Linke. Sein erstes Wahlziel, den Einzug seiner Partei in den nordrhein-westfälischen Landtag, hat er erreicht. Nun hofft er, mit SPD und Grünen auch den zweiten Vorsatz in die Tat umsetzen zu können: Die CDU aus der Regierung zu verdrängen.
[10.05.2010 | CKR]Die NRW-Landtagswahl 2009 ist vorbei, die Analyse der Wahlergebnisse indes geht weiter: Auch in Münster ergibt die Verteilung der Voten ein spannendes Gesamtbild. echo-muenster.de hat bei den Erststimmen genauer hingesehen: Wo gibt es „Ausreißer“ nach oben, wo nach unten? Wo tummeln sich die Anhänger, wo die Gegner der jeweiligen Parteien?
[09.05.2010 | CKR]Nordrhein-Westfalen hat gewählt, Münster schickt sechs Abgeordnete nach Düsseldorf: Beide CDU-Kandidaten freuen sich über ihre Direktmandate, über die Landesliste haben zudem Münsters SPD-Chefin Svenja Schulze, die grüne Politikerin Josefine Paul sowie Rüdiger Sagel und Ali Atalan, beide von der Linken, ihr Ticket für die Landeshauptstadt gelöst.
- [06.05.2010 | CKR]
Gut aufgestellt und in ihrem Programm bestätigt sehen sich Josefine Paul und Otto Reiners, die beiden Landtagskandidaten der münsterschen Grünen, vor der Wahl am Sonntag, 9. Mai. Schon längst stehe ihre Partei nicht mehr nur für „Müsli und Stricksocken“ – sondern für „Inhalte, die den Menschen wichtig sind“.
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