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TOP-Aktuelles

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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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TOP-Thema

Mark Monhof
[07.07.2010 | LUH]

Allmählich wird es Zeit für Mark Monhof und seine Kollegen vom Münsterland-Racing-Team (MRT), ihre Maschinen wieder in den Bulli, respektive auf den Hänger zu laden. Am 11. Juli steht der zweite Meisterschaftslauf des German Endurance Cups (GEC) in Hockenheim für die beiden MRT-Teams auf dem Programm.

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Unternehmen Phönix: Baut Genossenschaft neues Südbad?

Bürgerbad-Vorstand mit Transparent

Voller Tatendrang: Die Vorständler des Fördervereins Bürgerbad Süd. [Foto: Clauser]

[07.12.2007 | Münster | SCL]

Entmutigt durch das im vorigen Jahr gescheiterte Bürgerbegehren zum Erhalt des Südbads? Für den Förderverein „Bürgerbad Münster-Süd“ kein Thema. Die Truppe um Wolfgang Wiemers schwimmt wieder oben, schmiedet neue Pläne für ein Bad am Inselbogen.

Dort soll dem Vernehmen nach im Januar der Abrissbagger anrollen. Danach möchte die Stadt das Grundstück für Wohnbebauung nutzen. Der Förderverein führt indessen anderes im Schilde. Wiemers pocht auf den genau zwei Jahre alten Ratsbeschluss, der zwar die Schließung des Südbads, aber auch die Unterstützung von neuen Trägern vorsieht.

Grundstück anvisiert

Der Verein Bürgerbad zielt jetzt auf das frei werdende Areal. Dort soll nach seiner Vorstellung ein neues Bad entstehen. Und zwar eins mit 50 Meter-Becken, das vorrangig dem Schul-, Vereins- und Individualsport dient.
Rund fünf Millionen Euro, so schätzen Wiemers und seine Mitstreiter, würde das Vorhaben kosten. Erste Pläne hat das münstersche Architekturbüro Archplan bereits angefertigt.

Neubau nach Passivhausstandard

Das Besondere dabei: Nachgedacht wird über einen Neubau als Solaranlage nach Passivhaus-Standard. Ein derartiges Projekt hätte europaweit Modellcharakter und würde sich zur Förderung empfehlen, wie die Vereinsvorstandsmitglieder betonen. Den Löwenanteil der Bau- und Betriebskosten müssten aber die Münsteraner selbst stemmen. Und um das zu schaffen, will der Förderverein jetzt eine Genossenschaft aus der Taufe heben. Die Formulierung einer Satzung ist bereits in Arbeit, Beratung bei einem Genossenschaftsverband eingeholt. Bei der Mitgliederversammlung am 24. Januar soll es konkretere Informationen geben.

Initiatoren optimistisch

Die Initiatoren sind zuversichtlich, dass sie angesichts der breiten Unterstützung aus der Bevölkerung ihre ehrgeizigen Ziele erreichen können. Auch wenn sich die Kommune definitiv nicht an einer Genossenschaftslösung beteiligen wird. 120 Mitglieder zählt allein der Förderverein, über 50 Personen haben sich beizeiten zur aktiven Mitarbeit im Bad gemeldet. Zusätzlich sollen jetzt gezielt Sponsoren gesucht werden.

Südbad und Musikhalle

Ich begreife nicht, wie man sich ernsthaft über den Bau einer Musikhalle unterhalten kann, zu der die Stadt einen zweistelligen Millionenbetrag beisteuern soll. Das vor dem Hintergrund, dass öffentliche Mittel an alle Ecken und Enden fehlen. Im Kinder- und Jugenbereich, in der Sportförderung - überall werden Mittel gestrichen. Und bei der Musikhalle?!

Wenn Stadt und private Geldgeber gemeinsam in der Lage sind, 30, 40 oder mehr Millionen Euro aufzubringen, dann gibt es sicher bessere, sinnvollere Aktionen, um diese Gelder einzusetzen. Die Politiker sollten endlich den Mut aufbringen, sich den Musikhallen-Protagonisten entgegen zu stellen. Nichts gegen ein Engagement im kulturellen Berecih. Aber das, was da geplant wird, ist Unsinn. Geeignete Räume für die hier geplanten Veranstaltungen gibt es in Münster ausreichend. Nutzt sie und erteilt der Musikhalle eine deutliche Absage.

Südbadhalle

Na und wenn mal nicht geschwommen wird, kann das Bad ja dann als Musikhalle genutzt werden. Dann müßte die Stadt die Kohle nicht auf dem Hindenburgplatz versenken.

Archiv

Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: