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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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LEG-Verkauf: CDU hofft auf neue kommunale Eigner

[11.12.2007 | Münster | ECHO]

Auch wenn die Landesregierung in der Ausschreibung eine strenge Sozialabsicherung verankert, seit der geplante Verkauf der Wohnungsgesellschaft LEG und ihrer Töchter bekannt ist, sind die Mieter verunsichert.

Sie fürchten, durch den Besitzerwechsel schlechtere Bedingungen akzeptieren zu müssen. "Wir nehmen diese Bedenken sehr ernst", unterstreicht Fraktionsvorsitzender Heinz-Dieter Sellenriek die Haltung der CDU. "Wenig zielführend ist jedoch der Vorstoß der münsterschen Grünen, Anteile der LEG mit städtischen Geldern zu erwerben."

Weitreichende Konsequenzen

Die Landesregierung verkaufe keine einzelnen Wohnungen, sondern das gesamte Unternehmen. Ein Kauf der LEG sei völlig ausgeschlossen, höchstens die Beteiligung an einem Konsortium denkbar, allerdings mit weitreichenden Konsequenzen. Würde nun die Stadt Münster über ihre Tochter Wohn+Stadtbau Anteile erwerben, so sei sie am Unterhalt aller Wohnungen beteiligt. "Die Stadt würde also auch für Renovierungen und Aufwendungen in allen anderen Städten geradestehen und müsste Verluste ausgleichen. Das ginge dann zu Lasten der Münsteraner."

"Verbot aufheben"

Die CDU-Ratsfraktion fordert daher die Landesregierung auf, falls kommunale Unternehmen den Zuschlag erhielten, das Weiterverkaufsverbot für Wohnungen aufzuheben. Dieses Verbot soll Finanzinvestoren daran hindern, die Wohnungen als reine Spekulationsobjekte schnell auf den Markt zu bringen und so die jetzigen Mieter zu verdrängen. "Wenn ein Konsortium mit Wohnbaugesellschaften aus dem Ruhrgebiet die LEG erwerben sollte, könnte die Wohn+Stadtbau in Verhandlungen über Wohnungen in Münster eintreten. Finanzielle Verpflichtungen außerhalb des Stadtgebietes können und wollen wir uns aber nicht leisten", so Sellenriek.

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