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Farbenprächtige Zuchterfolge

Erstes Fachsimpeln über Kanarienvögel. Diskutiert hier unter potenzieller Züchternachwuchs?[Foto: Maleska]
Exotisches Farbenspiel an einem tristen Novemberwochenende in Münster: Der Vogelfreunde Davert e.V. macht es möglich. Heute können die gefiederten Schönheiten noch von 9 bis 17 Uhr im DJK-Heim in Amelsbüren (Zum Häpper) bewundert werden.
Die im Namen des Vereins anklingende regionale Beheimatung der 25 Mitglieder erstreckt sich über Ascheberg, Senden, Havixbeck und Amelsbüren. Der Bekanntheitsgrad der Zuchtexperten allerdings geht sehr weit über diese Grenzen hinaus. Gründungsmitglied Hans Peter Kloos, selbst auch Preisrichter, erhielt Anfragen über Haltung und Fütterung der Gouldamadine sogar aus Australien. „Dort“, so Kloos, „gehört dieser Vogel zu den bedrohten Arten. Es ist - wie man so sagt – 5 vor 12.“ Deshalb wird in Australien überlegt, ob man einige Wildtiere zur Zucht und damit zur Regenerierung des Bestands in menschliche Obhut nimmt. „Die Einfuhr von Wildtieren ist mittlerweile unmöglich“, so der Fachmann, „
alle Exemplare, die man bei uns sieht, sind längst Nachzuchten. Man könnte schon eher daran denken, für den Bestand in Australien gezüchtete Tiere wieder auszuwildern.“
Wer fachlich interessiert ist, wird von den Ausstellern kundig durch die 28. Vogelschau (vielleicht auch 29., da ist man sich nicht ganz so einig) geführt, kann das Aussehen der Wildformen mit all den bunten Zuchtvarianten vergleichen. Ob Kanarienvögel, die ihr leuchtend rotes Gefieder durch Einkreuzung vom Kapuzinerzeisig erhielten, Wellensittiche, Amazonen, Nymphensittiche – je mehr Zeit die Besucher mitbringen, desto mehr können sie sich in die unterschiedlichen Farbvarietäten vertiefen und die Unterschiede entdecken.
Die vielen Finken wetteifern besonders mit den klaren Farben, die exakt wie mit dem Pinsel von einander
abgegrenzt sind. Zu gern geben die Vogelzüchter ihr Wissen weiter, stehen doch bei den Zielen des Vereins die Erhaltung der genetischen Vielfalt, der Vogelschutz und die artgerechte Haltung der Tiere an oberster Stelle.
Das glaubt man sofort, denn was mindestens genauso ins Auge fällt, wie die zierlichen Hauptdarsteller der Schau, die teils hinter üppigen Siegerschleifen hervorlugen, ist die bis ins Detail liebevolle Dekoration und die Ausstattung der Schaukäfige und Volieren.
„Dieses Lob“, schmunzelt Kloos, „gebührt Erwin Dieckmann, seinem Team und seiner Familie, die mittlerweile in der dritten Generation züchtet.“
Klaudia Maleska
Zusatzinfos
[28.04.2010 | ECHO]Die ersten Investoren im Hansa-Business-Park sind münstersche Unternehmer. Die Verwaltungsgesellschaft Hermann Stroetmann GmbH & Co. KG erwarb jetzt ein etwa sechs Hektar großes Grundstück auf dem Amelsbürener Areal. Ende März unterschrieben die Geschäftsführer Lutz und Max Stroetmann die Verträge.
- [25.02.2010 | ECHO]
Zwei Jugendliche haben, wie die Polizei aktuell meldet, bereits am 12. Februar gegen 22.40 Uhr an der Haltestelle vor der Kirche im Ortsteil Amelsbüren kräftig randaliert. Außerdem wurde der Chauffeur angegangen, darüber hinaus der Wagen ramponiert.
[22.02.2010 | ECHO]Bäderkonzept? "Nein danke!". So machen die Sozialdemokraten keinen Hehl daraus, dass sie die von CDU und FDP während der vergangenen Wahlperiode "durchgedrückte" Vorgehensweise ablehnen. "Zum einen nicht praktikabel, zum anderen mit zahlreichen Mängeln behaftet“, lautet der Kommentar von Gaby Kubig-Steltig, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.
[23.01.2010 | ECHO/HDT]Erster Spatenstich im Gewerbe- und Industriegebiet Amelsbüren: Anfang der Woche versammelte sich dort reichlich politische Prominenz, um für die Öffentlichkeit das Zeichen zum Projektstart zu setzen. Mittlerweile melden sich neben den Grünen auch die Ratsherren Gerd Kersting (ÖDP) und Fritz Pfau (UWG) mit kritischen Anmerkungen zu Wort.
- [20.01.2010 | ECHO/CKR]
„Wer sich einen Vorgeschmack auf den Hansa-Business-Park verschaffen möchte, der fahre mit offenen Augen durch das Münsterland: Hier finden sich zahlreiche Industriegebiete mit sofort zur Verfügung stehenden Flächen. baureif, billig - und nicht nachgefragt“, erneuern die Ratsmitglieder der Grünen, Hery Klas und Carsten Peters, ihre deutliche Kritik an dem Vorhaben.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



