
Vertreter der Fachhochschule Münster und des Kreises Warendorf trafen sich im Institut für Abfall, Abwasser und Infrastrukturmanagement (INFA) in Ahlen.
Unter den beteiligten Partnern herrschte große Einigkeit: Die neuen Studienangebote in Ahlen, Beckum und Oelde werden schnellstmöglich in die Tat umgesetzt.
Nach dem erfolgreichen Abschneiden im Wettbewerb zum Ausbau der NRW-Fachhochschulen im November vergangenen Jahres trafen sich Vertreter der Fachhochschule Münster und des Kreises Warendorf zu einer ersten Abstimmung in Ahlen. Im Kreis werden von der FH Münster insgesamt 110 Studienplätze geschaffen.
Bedürfnisse der Region kennen lernen
Sie wolle keine fertigen Konzepte präsentieren, erklärte Prof. Dr. Ute von Lojewski. „Wir möchten vor allem die Bedürfnisse der Region und ihre
Vorstellungen in Erfahrung bringen“, so die Präsidentin der Fachhochschule Münster. Landrat Dr. Olaf Gericke, die Bürgermeister Benedikt Ruhmöller (Ahlen), Dr. Karl-Uwe Strothmann (Beckum) und Helmut Predeick (Oelde) sowie Dr. Reinhold Festge als Vertreter des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. NRW machten deutlich, dass die Region stark an ingenieurwissenschaftlichen Angeboten interessiert ist. Ein wichtiger Punkt sei vor allem der berufsbegleitende Charakter der Studiengänge.
Ortstermine folgen
Die Vertreter aus Kommunen und Wirtschaft signalisierten jegliche Form der Unterstützung, so beispielsweise bei der räumlichen Unterbringung. Bereits im Vorfeld des Wettbewerbantrages hatten sich Stifter gefunden, die drei zusätzliche Professorenstellen finanzieren werden. Als nächsten Schritt vereinbarten die Gesprächspartner Ortstermine, um die Nutzung bestehender Räume und Labore an den Standorten zu prüfen.