
Peter und Gertrud Jentschura erhalten von Ingo Hoff (2.v.r.) den symbolischen Schlüssel für das neue Produktionsgebäude. Bürgermeister Hans Varnhagen (r.) und Thomas Robbers (l.) gratulieren. [Foto: PD]
Die Jentschura International GmbH, weltweit agierender Hersteller von basischen Körperpflegeprodukten und basenbildenden Lebensmitteln mit Hauptsitz in Münster, hat nach nur sechsmonatiger Bauzeit auf ihrem 12.300 Quadratmeter großen Grundstück an der Otto-Hahn-Straße ein modernes neues Produktionsgebäude in Betrieb genommen.
Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von rund 5 Millionen Euro. Die Geschäftsführer Dr. h. c. Peter und Gertrud Jentschura, Bürgermeister Hans Varnhagen, Dr. Thomas Robbers (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster) und IngoHoff (Geschäftsführer der Industriebau Hoff und Partner GmbH) weihten am Freitag im Beisein der Architekten sowie der Planer den Neubau ein und gaben so den Startschuss für eine neue Unternehmens-Ära.
Bis zu 150 Arbeitsplätze
„Mit dem Betriebsgebäude haben wir nicht nur unsere Visionen von einer modernen Arbeitsumgebung umgesetzt, sondern wir schaffen damit die Voraussetzungen, um mit unserem Unternehmen auf Wachstumskurs zu bleiben“, sagte Peter Jentschura. Bis zu 25 neue Arbeitsplätze entstehen unmittelbar in Verbindung mit der Produktionsverlagerung von Albachten nach Roxel – in den kommenden Jahren wird die Zahl der Beschäftigen auf bis zu 150 steigen.
Das Betriebsgebäude, ein zweistöckiger Stahlbetonbau aus der Feder der Gronauer Industriebaufirma Hoff und Partner GmbH, umfasst zirka 3.000 Quadratmeter Nettonutzfläche. In den Gebäudekomplex ist ein modernes Distributionslager mit einer Kapazität für zirka 550 Palettenplätze sowie eine 250Quadratmeter große Textilmanufaktur integriert. Der Halle ist ein eingeschossiger Sozial- und Verwaltungstrakt angegliedert.
Raum für Wachstum
Das Grundstück hat Jentschura International Ende 2007 aus dem Flächenbestand der Wirtschaftsförderung Münster erworben. „Wir freuen uns, dass wir einem expandierenden Unternehmen aus Münster den nötigen Raum für das weitere Wachstum geben konnten. Die Westfalenmetropole beweist sich damit als gutes Pflaster für ,Global Player’ aus der Kosmetik- und Lebensmittelbranche“, erklärt WFM-Geschäftsführer Dr. Thomas Robbers. Zudem verleihe das Unternehmen zukunftsweisende Impulse für eine wachsende Gesundheitswirtschaft.