
Die Konferenzteilnehmer stellen sich zum Gruppenbild auf. [Foto: PR]
Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster sprach in Bangkok, Thailand, bei der Internationalen buddhistischen Konferenz der Vereinten Nationen zum Vesak-Fest, dem höchsten buddhistischen Feiertag.
An der Konferenz nahmen weit über 2000 buddhistische Würdenträger, Delegierte und Wissenschaftler aus 71 Ländern teil. Prof. Schmidt-Leukel stellte in seinem Vortrag [1] die Rolle des Buddhismus in religiös motivierten Konflikten dar und zeigte Wege des Dialogs auf.
Bangkoker Erklärung für den Dialog
Im Zuge der Konferenz wurde die „Bangkoker Erklärung 2009" verabschiedet. „In diesem eindrucksvollen Dokument verpflichten sich die vertretenen buddhistischen Schulen nicht nur zum inner-buddhistischen ökumenischen Dialog, sondern auch zu einem Dialog mit anderen spirituellen Traditionen", so Prof. Schmidt-Leukel. „Sie bekennen sich darin zur Unterstützung nachhaltiger, ökologisch verantwortlicher Entwicklung und zu Wegen der Konfliktlösung, die auf ‚ethischer und sozialer Gerechtigkeit' beruhen."
Interkulturelle Theologie
Dr. Schmidt-Leukel ist seit März 2009 Professor für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie an der Universität Münster sowie Direktor des Seminars für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie. Zuvor war er Direktor des „Centre for Inter-Faith Studies" der Universität Glasgow in Schottland.
Links:
[1] http://www.icundv.com/seminar_detail.php?smt_id=54