
Der Gottkennen-Bus begleitet den "gottlosen" Bus auf seiner Deutschland-Tour. [Foto: PR]
Häufig stehen sie nahe beieinander, die beiden Busse der Kampagnen "Es gibt keinen Gott" und des christlichen Gegenstücks "Und wenn es Ihn doch gibt?". Auch in Münster konnte man heute beide zusammen sehen.
Erst kam der "Gottkennen"-Tourbus am Ägidiimarkt an, kurz darauf das Gefährt der atheistischen Buskampgane. Beide Teams sind derzeit in ganz Deutschland unterwegs und stellen die Frage nach Gott aus einem jeweils anderen Blickwinkel.
"Wir konnten uns ein Bild machen"
In Münster hat das Team des Gottkennen-Tourbusses die Möglichkeit genutzt, an einer der atheistischen Stadtrundfahrten teilzunehmen. „Es war ein spannendes Erlebnis und ich freue mich, dass wir uns ein Bild machen konnten,“ berichtet Joela Runkel, die seit dem Start im Gottkennen-Tourbus mitfährt. „Wir sind zwar in Bezug auf die Gottesfrage unterschiedlicher Meinung. Aber gerade deshalb ist es mir wichtig, dass wir uns gegenseitig respektieren und dem jeweils anderen zuhören,“ erklärt sie.
Drei Wochen Begleitung
„Noch bevor wir die Öffentlichkeit informiert haben, haben wir uns mit den Organisatoren der Buskampagne in Verbindung gesetzt,“ erläutert der Pressesprecher der Gottkennen-Tour, Ingmar Bartsch. In diesem Sinne wolle man die Buskampagne die gesamten drei Wochen begleiten; nicht immer allerdings macht das Gottkennen-team am gleichen Ort Station.