Immer mehr Jugendlichen misslingt, aus ganz unterschiedlichen Gründen, der Einstieg in eine betriebliche Ausbildung, obwohl ein unterstützendes Angebot mit vielfältigen schulischen und außerschulischen Qualifizierungsmöglichkeiten von verschiedenen Trägern existiert.
Um den Übergang Schule - Beruf geht es im nächsten Regionalen Berufsbildungsdialog, zu dem das Institut für Berufliche Lehrerbildung (IBL) der Fachhochschule Münster einlädt.
Qualifizierungsansätze
Die Reihe startet am Mittwoch, 5. Mai, mit einem Vortrag von Prof. Dr. Horst Biermann über innovative Qualifizierungsansätze zur beruflichen Bildung von Jugendlichen. Der Hochschullehrer für Berufspädagogik und berufliche Rehabilitation an der Technischen Universität Dortmund konzentriert sich dabei auf Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. Den Verein „Lernen fördern" porträtiert dessen Geschäftsführerin Annette Wieners. Sie stellt Projekte an der Schnittstelle Träger - Schule vor und schildert die Entwicklungsperspektiven der Jugendberufshilfe und Rehabilitationsarbeit.
Die Anforderungen an das Bildungspersonal und die Umsetzung strategischer Konzepte stehen im Mittelpunkt der zweiten Veranstaltung am 23. Juni.
Berufsbildungsdialog
„Die Reihe der Berufsbildungsdialoge gibt wertvolle Impulse für den fachlichen Austausch aller Interessierten zu Fragen der Berufsbildung", so die Erfahrung von Prof. Dr. Irmhild Kettschau vom IBL. Die Veranstalter legen Wert auf praxistaugliche Beispiele aus Schulen, Hochschulen und Instituten. Die Vorträge im Hörsaal Leo 5 am Leonardo-Campus 10 sind öffentlich und beginnen jeweils um 17.15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind unter bildungsdialog@fh-muenster.de [1] möglich.
Links:
[1] mailto:bildungsdialog@fh-muenster.de