
Benefiz-Konzert zu Gunsten der Unicef-Aktion "Kinder in Not": Der Chor der International Gospel Church lädt ins Fürstenberghaus ein. [Foto: PR]
Peppig, modern, dynamisch. Rhythmen, die zum Mitsingen, zum Mitswingen, zum Mitklatschen animieren. Darunter Songs voller Esprit, voller Engagement. „Sie sollen die Herzen der Zuhörer erreichen, die Menschen Ruhe in sich finden lassen“, sagt einer, der die frohe Botschaft vom Frieden auf Erden berufsmäßig zu verkünden hat - Pastor Dr. Nimako Sarpong.
Am Sonntag, 23. Dezember, wird sich der Seelsorger im Hörsaal F1 des Fürstenberghauses genüsslich zurücklehnen und der Macht des geistlichen Liedes folgen. Klassiker wie „O Happy Day“ oder „Jingle Bells“, zudem zahlreiche Eigenkompositionen, aber auch populäre Weihnachtsmelodien wird „sein“ A-cappella-Chor unter der Leitung von Cecille Metzdorf dann anstimmen. Ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Unicef-Aktion „Kinder in Not, Bangladesch, Zyklon Sidr“. Beginn: 17 Uhr. Die Charity-Sammlung für die Schwächsten der Schwachen. Der Eintritt ist frei, Spenden allerdings sind gern gesehen.
Große Familie
Wer sich für die Veranstalter genauer interessiert: die von Sarpong betreute örtliche Sektion der Internationalen Gospel Church [1](IGC) hat Vieles zu bieten. „Wir sind eine multikulturelle, multinationale, multikonfessionelle gemeinschaft“, erklärt der Seelsorger, „orientiert am Wort der Bibel. Eine große Familie, die eng miteinander verbunden ist.“
Dieses unsichtbare Bad der Zusammengehörigkeit war’s letztlich, das Günter R. Woltering, von Haus aus Katholik, in der Folgezeit intensivere Kontakte zur IGF bescherte. „Durch einen nigerianischen Arzt“, erzählt der Kaufmann, „hatten wir die Gemeinde zuvor näher kennen gelernt, hatten gemeinsam mit ihm deren Gottesdienste besucht.“
Kompromisslose Hinwendung
Die Markuskapelle am Baltrumweg, sie entwickelte sich schon bald zur neuen Begegnungsstätte. Von Anbeginn gefielen Woltering „die Offenheit, die Freundlichkeit, kurzum die Emotionalität“, mit der er dort aufgenommen worden war. „Was mir entgegen gebracht wurde, empfand ich als praktizierten Glauben“ - authentisch, alltagsnah: die kompromisslose Hinwendung gegenüber dem anderen, ohne Scheu, ohne Distanz. Der Schöpfer, er ist eben für alle da.
„Eine Atmosphäre, die mich später auch bei weiteren Treffen faszinierte“ – den so genannten Nachbarschaftsfesten beispielsweise. „Ich fühlte mich auf der Stelle integriert“, erinnert sich der Münsteraner, „fühlte mich rasch heimisch.“
Weihnachtsfreude
So keimte der Entschluss, sich für die IGC seinerseits einzusetzen: Als Öffentlichkeitsbeauftragter trägt er nun dazu bei, die Ziele der Kirche draußen bekannter zu machen. Und wenn das Gospel-Ensemble jetzt zusätzlich am Heiligen Abend noch Altenheime aufsucht, um die Bewohner auf den Stationen an der eigenen (Weihnachts-)Freude teilhaben zu lassen, half Woltering hinter den Kulissen geschickt mit, die Fäden zu knüpfen. „Ich möchte etwas von dem zurückgeben“, skizziert er bescheiden die Gründe der Mitarbeit, „was ich zuvor selbst reichlich empfangen durfte.“
Wolfgang Halberscheidt
Kontakt: IGC Münster, Baltrumweg 5, 48159 Münster
Links:
[1] http://www.intgospelchurch.org/german/index.html