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Palliativmedizin

In den letzten Tagen, Wochen und Monaten vor dem Tod noch möglichst normal leben - mit der Familie und Freunden, schmerzfrei, zudem gut versorgt: In Münster ist das möglich dank zahlreicher Dienste und Einrichtungen, die untereinander eng vernetzt sind.

Die Krebsberatungsstelle bietet in Kooperation mit dem Palliativnetz Münster e.V. am Samstag, 21. November, von 10 bis 17 Uhr im Gesundheitshaus an der Gasselstiege 13 einen Informationstag an. Das Thema: „Diagnose Krebs – Leben gestalten mit Grenzen“.

Die Begleitung sterbender Menschen in stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen stellt hohe Anforderungen an die Kompetenz der betreuenden Pflegenden.
Große Erleichterung macht sich beim Palliativnetz Münster breit. „Die Fortsetzung der Arbeit des Palliativnetz Münster ist weitgehend gesichert!“ So kommentiert Dr. Ulrike Hofmeister (Foto) den soeben erfolgten Vertragsabschluss mit den Krankenkassen in Westfalen-Lippe.

„Es ist ein Raum, in dem die Menschen intensiv leben." Zunächst klingt es widersprüchlich, was Prof. Dr. Friederike Störkel von der Fachhochschule Münster sagt. Schließlich betreuen Palliativeinrichtungen schwerstkranke und sterbende Patienten.

Ohne Planung geht´s einfach nicht. So allmählich müsste man den Urlaub buchen, und außerdem hat man sich vorgenommen die Firma zu wechseln, wenn das mit der Beförderung nicht klappt. Familie? Ja, durchaus, so in drei Jahren. Und der Tod?

Das Geschäft mit der Angst vor dem Tod wird von Dr. med. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (Foto), heftig kritisiert.
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