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Baby

Ein Autofahrer stieß mit seinem PKW am Samstag, 7. November, gegen 16.19 Uhr auf der Straße Berg Fidel gegen einen Kinderwagen, in dem ein zwei Monate (!) altes Baby lag.

Dass Patentante Claudia Kleinert ihr haariges Patenkind auf den Arm nehmen wird, ist kaum anzunehmen - da hätte Mutter Gana wohl doch etwas dagegen. Doch immerhin persönlich in Augenschein nehmen wird die als "Wetterfee" bekannte ARD-Expertin das Gorilla-Baby bereits am 17. August.

„Der Verlust eines ungeborenen Kindes ist für die betroffenen Eltern oft ein traumatisches Erlebnis.“ Diese Erfahrung hat Prof. Dr. Anette Kersting als Ärztin und Psychotherapeutin in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Münster (UKM) bereits häufig gemacht.
„Ein leidenschaftliches Plädoyer für Gorillas“, so dankte ZDF-Moderator Markus Lanz heute gegen 0.30 Uhr Münsters Zoochef Jörg Adler. Bei dem am späten Abend ausgestrahlten Talk, der am Tag aufgezeichnet worden war, gab es rührende Einspielszenen, die das Zweite in Münsters Gorilla-Kinderstube rund um Baby Claudia am Dienstag gefilmt hatte.

Das Geschlecht des in der Nacht zum Sonntag geborenen Babys der stolzen Gorilla-Mama „Gana“ steht inzwischen fest. Es sei ein Mädchen geworden, teilte der Zoo mit. Auch wie das Junge heißen soll, wurde schon entschieden: „Claudia“ wird es künftig gerufen - benannt nach der für Wetterprognosen zuständigen TV-Moderatorin Claudia Kleinert.

Insgeheim hat Bärbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo, an diesem Wochenende mit der Geburt von „Ganas“ drittem Kind gerechnet. Und sie sollte Recht behalten: Als sie am Sonntag, 2. August, den Dienst begann, präsentierte ihr das zwölfjährige Gorillaweibchen ein winziges Neugeborenes.

Einen neuen Service für frischgebackene Eltern bietet das Universitätsklinikum Münster (UKM) seit einigen Tagen: Als Erinnerung an die ersten Tage nach der Geburt in der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe erhalten die Eltern eine individuelle Babykarte mit Foto und Geburtsdaten ihres Kindes.

Es wäre wohl eine besonders gute Tarnung gewesen - wenn nicht aufmerksame Polizeibeamte einen Blick in den Kinderwagen geworfen hätten, den eine 17-Jährige am vergangenen Samstag vielleicht etwas zu unauffällig vor sich herschob. Denn statt eines schlummernden Babys fand sich Diebesgut zwischen den Kissen!

„Sie können sicher sein, dass dieses Ergebnis auch für uns äußerst unbefriedigend ist, aber wir haben keine Beweismittel in der Hand und können keine Anklage erheben.“

Plötzlich stehen die Erstgeborenen nicht mehr im Mittelpunkt: Wenn Eltern ein weiteres Kind erwarten, machen die „Großen“ manchmal lange Gesichter.
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