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Räumung

Wegen einer Bombendrohung räumen Beamte der Bundespolizei derzeit auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Münster die Züge der Linie RB 50, die von der Eurobahn betrieben wird. Die Bahnstrecke ist gesperrt, der Fernverkehr der Deutschen Bahn wird über Hamm umgeleitet.

Recht haben und Recht bekommen sind manchmal zweierlei Dinge. Diese bittere Erfahrung machen die Stadt Münster und Geschäftsmann Jürgen Budke. Am 1. September 2009 lief der Mietvertrag für Heiner Steggewentz im Münster-Shop aus.

Im April 2009 hat Wohn+Stadtbau die besetzten Häuser Grevener Straße 51-55 geräumt und abgebrochen, um das Gelände anschließend neu zu bebauen. Während der Arbeiten an Haus Nr. 51 stellten sich statische Veränderungen beim noch bewohnten Haus 49 heraus, so dass der Abriss des Hauses 51 sofort eingestellt werden musste. Haus Nr.

Mit den einzig rechtlichen Mitteln, die Uni-Leitungen im Fall einer Besetzung zur Verfügung stünden, sei die Polizei um Räumung des Hörsaals F1 gebeten worden, erläutert Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles ihre Sicht auf den Einsatz im Fürstenberghaus heute morgen. Da die Protestler aber kurz zurvor das Haus verlassen hätten, habe es auch nichts zu räumen gegeben.

Franziska Drohsel, die Juso-Bundesvorsitzende, und Veith Lemmen, Landeskoordinator der Juso-HSGen in Nordrhein-Westfalen, haben jetzt einen Offenen Brief an Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der Universität Münster, gerichtet. Beide bitten darum, von einer Räumung des Hörsaals F1 im Fürstenberghaus abzusehen.
Nachstehend veröffentlichen wir das Schreiben im Wortlaut:
Die Räumung des von Studierenden besetzten Hörsaals Audimax am Freitagmorgen hat die Juso-Hochschulgruppe zu einer Stellungnahme veranlasst. Wie Clarissa Stahmann in der Erklärung deutlich macht, sei der Polizeieinsatz "unnötig und überzogen" gewesen: "So geht man nicht mit mündigen Menschen um, die friedlich auf Unzulänglichkeiten hinweisen."
Das Rektorat der Universität Münster habe den Studierenden und Schülern, die sich momentan im Audimax befinden und ihn besetzen, damit gedroht, vom "Hausrecht" Gebrauch zu machen. Das teilte heute Abend der AStA der Universität mit.

Erst sollte alles ganz schnell gehen. Doch jetzt ruhen die Abrissarbeiten an der Grevener Straße 51-55 schon seit über drei Monaten. Was bleibt, ist ein unansehnlicher Schutthaufen. „Warum wird dieses Ungetüm nicht abtransportiert?“, fragen sich Anwohner, die jeden Tag auf den Berg aus Sand und Steinen vor ihrer Haustür blicken müssen.

Der Tross rollte im Morgengrauen heran: Die seit dem 12. Juni andauernde Besetzung des früheren Bürotraktes am Hafenweg ist von der Polizei aufgelöst worden. Da es sich um eine illegale Nutzung des zum Komplex der Stadtwerke gehörenden Hauses handelte, schritten die Beamten jetzt ein. Von den Aktivisten selbst war nichts zu sehen.
Der Verein ask e.V. – er war Mieter des alternativen Treffpunkts „Versetzt“ an der Grevener Straße 53 – hat sich per Presseerklärung mit den Forderungen der Hausbesetzer im Hafengebäude solidarisiert. Zugleich können die Mitglieder die eingeleitete Strafanzeige der Stadtwerke gegen die Aktivisten nicht nachvollziehen.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




