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Fußball-Oberliga

Gut möglich, dass ein paar ganz junge Preußenfußballer im Testspiel gegen Regionalligist SC Verl (Samstag, 14.30 Uhr, Kunstrasen am Stadion) auf ein paar ganz routinierte Gästespieler treffen.

Der erste von insgesamt drei zum Testen eingeladenen Regionalligisten zeigte dem Oberligisten SC Preußen am Sonntag ein paar Grenzen auf, an die zu stoßen etwas weh tat. Die Fußballer von Kickers Emden zogen nach verschlafener Anfangsphase ihr Spiel durch und gewannen vor rund 600 Zuschauern im Preußenstadion mit 3:1 (1:0).

Eine Neujahrsansprache hielt Roger Schmidt nicht. Große Worte sind kaum die Sache des Preußentrainers, der vor dem ersten Training des neuen Jahres seinen Kader vielmehr kurz und bündig einschwor auf die vierwöchige Vorbereitung, mit der der Fußball-Oberligist die freie Zeit beenden wird.
Schon wieder vorbei, die kleine Pause: Donnerstag um 15 Uhr haben 22 Preußenfußballer am Stadion zum ersten Training anzutreten. Bis auf Rekonvaleszent Marco Antwerpen werden alle Oberliga-Kaderspieler zum Vorbereitungsauftakt erwartet.
Wie vom Klub selbst angekündigt bereitet sich die sportliche Leitung des TuS Hiltrup auf neue Aufgaben vor. Der Fußball-Verbandsligist, der als Erster des Klassements in die Winterpause ging, möchte im Sommer nächsten Jahres den 1,91 Meter langen Abwehrspieler Yannick Gieseler verpflichten.
Wie berichtet tritt Oberligist Preußen Münster zum ersten Fußballspiel des neuen Jahres am Dienstag, den 8. Januar (Anstoß: 18 Uhr), auf dem Kunstrasenplatz der DJK Wacker Mecklenbeck (Egelshove) an. Der Eintritt beträgt 5 Euro (ermäßigt 2,50), denn: Die Einnahmen gehen an den Verein „Patenschaftskreis Indien“.

Wacker Mecklenbeck ist der erste Gegner des SC Preußen im neuen Jahr. Der Fußball-Bezirksligist tritt am 8. Januar (dienstags um 18 Uhr) in seiner „Festung Egelshove“ gegen den Oberligisten an.
Die Adlerträger planen im jetzt von Carsten Gockel fertig gestellten Winterfahrplan mit insgesamt sechs Testspielen. Erfahrungsgemäß fällt das ein oder andere eh aus.

Kurz vor Ende seiner ersten Legislaturperiode nimmt Preußen Münsters Präsident Marco de Angelis die womöglich größte Aufgabe ins Visier.

Der münsterische Ex-Fußballmanager Helmut Kalthoff hat sich in einem persönlichen Gespräch mit Preußen Münsters Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Bäumer als Ratgeber in Sachen Stadion-Umbau angeboten.
Kalthoff vertritt die These, dass der Verein die entscheidenden Weichenstellungen hinsichtlich einer künftigen Wettbewerbsfähigkeit in 2008 treffen muss.

Geplant ist, Freitag (19.30 Uhr) unter Flutlicht letztmals in diesem Jahr den Fußball rollen zu lassen. Gehofft wird in Münster auf den elften Oberligasieg von Gastgeber SC Preußen. Der Vorletzte SC Wiedenbrück 2000 muss als Außenseiter antreten, da gibt es kein Vertun.
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