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Thomas Fuchtmann

750 Zuschauer sahen sich am Sonntag das von vornherein ungleiche Fußballduell zwischen dem TuS Hiltrup und dem SC Preußen an, der nach der großen Kilometerfresserei in der ersten Trainingswoche nur schwer in die Gänge kam, den Landesligisten am Ende aber deutlich mit 7:0 (2:0) besiegte. Überraschend: Fünf Treffer fielen durch Standardsituationen.

Ohne Orhan Özkara, Julian Loose und Mehmet Kara geht der SC Preußen am Sonntag (17 Uhr, Osttor) beim Landesligisten TuS Hiltrup ins erste Testspiel der Vorbereitung. Die meisten Fußballer dürften „mit schweren Beinen“ auflaufen, wie SCP-Trainer Marc Fascher annimmt.

Konkurrenz, besagt eine Volksweisheit, belebt das Geschäft. Aus dieser Perspektive heraus gesehen, scheint Thomas Fuchtmann in einer beneidenswerten Situation zu sein. Denn schon beim Trainingsauftakt begrüßte der neue Trainer des Fußball-Landesligisten TuS Hiltrup am Donnerstagabend 24 Akteure auf dem Kunstrasen der Glasurit-Arena.

Fußball-Landesligist TuS Hiltrup hat für die kommende Saison personell noch einmal nachgelegt. Vom Westfalenligisten SV Emsdetten 05 kehrt der 24-jährige Robin Paton nach Münster zurück.

Fußball-Landesligist TuS Hiltrup hat seine Personalplanungen für die kommende Saison weitestgehend abgeschlossen. Nach den schon Anfang Mai bekannten Wechseln von Whitson Fereira dos Santos, Björn Schunke, Uli Kockmann, Tim Bothen und Patrick Günner präsentierte der neue TuS-Coach Thomas Fuchtmann am Dienstag ein weiteres Quartett, das 2010/11 das Hiltruper Trikot überstreifen wird.

Schunke der größte Pechvogel

Freudentränen im Regen vergossen am Sonntag die Fußballer des VfL Wolbeck, nach Abpfiff brach sich die extreme Anspannung ihre Bahn: Durch zwei Jokertreffer des B-Ligaspielers Sven Möllmann besiegte der Landesligist daheim Westfalia Gemen mit 4:2 (1:1) und nutzte auf den letzten Drücker die Gievenbecker Schützen(fest)hilfe zum Sprung ans rettende Ufer.

Aus der Heimbilanz kann der VfL Wolbeck keine Zuversicht saugen. Den Blick auf diese Bilanz ersparen sich die Kicker besser vor dem letzten und entscheidenden Landesligaspiel daheim gegen Westfalia Gemen (Sonntag, 15 Uhr, Brandhoveweg). Auch die hausgemachte Grünflächenproblematik gilt es zu ignorieren – Augen zu und durch soll es ans rettende Ufer gehen.

Jetzt wird es ganz, ganz eng für den VfL Wolbeck: Nach dem 0:2 (0:0) am Sonntag beim Stadtrivalen TuS Hiltrup können die Kicker von Trainer Thomas Fuchtmann den Landesliga-Klassenerhalt nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.
Trauriger Tag

28 von 30 Spieltagen sind gespielt in der Fußball-Landesliga. Und die Situation um Auf- und Abstieg spitzt sich zu. Mittendrin zwei münsterische Klubs: Der 1. FC Gievenbeck als Tabellenführer und der VfL Wolbeck, der noch zwei Punkte Rückstand aufs rettende Ufer hat.
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