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Energie

Ein vorbildliches Rechenexempel: Rund 18.000 Tonnen organischen Abfall füllen die Münsteraner jährlich in die Biotonne. In der Bioabfallvergärungsanlage wird der zu Biogas und dann in Energie umgewandelt. Dadurch werden jährlich mehr als 4.150 Tonnen Kohlendioxid eingespart – ein Wert, für den man 8,3 Millionen Kilometer weit fliegen.
In der Sprechstunde der Verbraucherzentrale (Umweltberatung), untergebracht im Kundenzentrum des Stadthauses 3, Albersloher Weg 33, stellt Energieberaterin Silke Welter am Montag, 12. April, von 9 bis 13 Uhr das münstersche Förderprogramm für qualitativ hochwertige energetische Wohngebäudesanierungen vor.

Mit einem Espresso in der Hand blickt Münsters Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson auf den kleinen Roboter, der ganz von alleine den Rollrasen mäht. Nach ihrer Eröffnung der 14. Fachmesse „Bauen und Wohnen“ möchte sie sich einen persönlichen Überblick verschaffen, was es für Neuigkeiten gibt.

„Wenn alle an einem Strang ziehen, kann in Sachen Stromsparen richtig viel erreicht werden“, ist Oberbürgermeister Markus Lewe mit den Energiesparern in der Stadtverwaltung einig. Dort wird die Aktion "Stromsparen im Büro" seit 2007 gemeinsam vom Amt für Immobilienmanagement und dem Umweltamt mit Unterstützung der Verbraucherzentrale Münster durchgeführt.

Um ein Zeichen für mehr Engagement im Klimaschutz zu setzen, wollen am 27. März Millionen von Menschen in aller Welt für eine Stunde das Licht ausschalten. Unter dem Motto „Earth Hour – Erdenstunde“ soll es jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit in privaten wie öffentlichen Gebäuden dunkel werden.

Über 280 Unternehmen gehen vom 11. bis 14. März bei der 14. Messe "Bauen & Wohnen" in der Halle Münsterland an den Start. Von „A“ wie Architekten und Aufzüge über „B“ wie Bauberatung und Baustoffe bis zu „C“ wie Carports oder „Z“ wie Zäune sind viele Branchen dabei.
Münsters Grüne begrüßen die bisherigen Ergebnisse von Ökoprofit: Die Ergebnisse
zeigten, so GAL-Ratsherr Carsten Peters, dass sich der effiziente Einsatz von Ressourcen und die umweltverträgliche Technikgestaltung betriebswirtschaftlich rechnen.

Gut eine Woche, nachdem Münsters Six-Pack-Bündnis (SPD, Grüne, Linke, UWG, ödp, Piraten) seinen Ratsantrag zum Ausstieg aus dem Kohlekraftwerk Hamm bekannt gegeben hat, reagiert jetzt der CDU-Kreisvorsitzende und Aufsichtsrat-Chef der Stadtwerke Stefan Weber: „Wirtschafts-, energie- wie auch umweltpolitisch ist dieser Vorstoß als hochgradig unsinnig zu bewerten.“

Mit dem Ziel, die hiesigen Stadtwerke in Sachen Klimaschutz zu profilieren, fordern Münsters Grüne, SPD, Linke, UWG, ÖDP und die Piratenpartei den Ausstieg aus der Kohleverstromung im Kraftwerk Hamm. Ein entsprechender Antrag, der am 3. Februar dem Rat vorgelegt werden soll, berücksichtigt neben ökologischen auch soziale und wirtschaftliche Beweggründe.

Die Energiepreise in Deutschland stiegen in den letzten Jahren an. Dennoch verbrauchen Privathaushalte immer mehr Strom. Weshalb? Ist der Strom noch immer zu preiswert, oder sind Strom sparende Haushaltsgeräte zu teuer?
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




