Bündnis 90/Die Grünen

Kreisvorsitzender der FDP, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium und immer häufiger Gast diverser Talkshows: Am Sonntag, 7. März, ist der Münsteraner Daniel Bahr bei der Polit-Moderatorin Anne Will eingeladen. Das Thema der Sendung lautet: "Kopflos in die Pauschale - wie gerecht ist die Gesundheitsprämie?"

Und weiter geht es mit den Personalentscheidungen in den Gremien des neu gewählten Rates.
In seiner konstituierenden Sitzung nach der Kommunalwahl hat der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Anna Maria Hakenes (SPD) zur neuen Vorsitzenden gewählt (s. auch Zusatz-Info am Ende des Artikels).

Im dritten Anlauf ist es Ruprecht Polenz (CDU) heute bei der Bundestagswahl gelungen, in Münster dem Konkurrenten Christoph Strässer (SPD) mit einem Stimmenergebnis von 39,26 : 32,62 Prozent der Erststimmen das Direktmandat abzunehmen.

„Die jetzige Situation im Rat ist vollkommen neu, alle müssen erst einmal lernen, damit umzugehen“: SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer präsentiert sich mit Blick auf den derzeit mehrheitslosen Stadtrat sehr verhalten. Ein Ziel hat er dennoch klar vor Augen: so oft wie möglich sozialdemokratische Akzente zu setzen.

Die „Vorband“ war – zugegeben – etwas größer: Die grüne Kaktus-Jugend hatte listig auf dem Flyer für die Rede Jürgen Trittins den Steinmeier-Auftritt drei Stunden zuvor eben als „Vorgruppe“ aufgelistet.
Der grüne Spitzenkandidat setzte allerdings nicht weniger Energie in seine Rede auf dem Prinzipalmarkt als der rote zuvor auf dem Domplatz.
Das Problem ist bekannt: Münster erstickt derweil unter der Masse seiner Fahrräder, vor allem am Hauptbahnhof stehen die Leezen dicht an dicht. Die Grünen wollen das nicht länger mit ansehen – und fordern Stadt und Bahn zum Handeln auf.
Knapp zwanzig Prozent aller Stimmen gingen bei der Kommunalwahl in Münster an die Grünen: „Ein Ergebnis, das mit Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen sehr motivierend ist“, sagt Daniel Sandhaus, Sprecher des Kreisvorstandes. Spitzenkandidatin Maria Klein-Schmeink krempelt jetzt die Ärmel hoch für einen ambitionierten Wahlkampf.

Reaktorunfälle, Atomtransporte, Asse-Desaster: „Wir haben genug!“, melden sich jetzt die Grünen - Kaktus, Grüne Jugend Münster und Spitzenkandidatin Maria Klein-Schmeink - zu Wort. Und rufen zur Teilnahme an der Antiatom-Demonstration am Samstag, 5. September, in Berlin auf.

"Übernächtigt" sei er gewesen. Übernächtigt vom vielen Plakat-Aufhängen für die eigene Fraktion. So erklärte es am Donnerstag in einem persönlichen Telefonat der grüne Ratsherr Tim Rohleder dem FDP-Kreisvorsitzenden Daniel Bahr - und entschuldigte sich bei dem Bundestagsabgeordneten dafür, dass ihm selbst die "Pferde durchgegangen" waren.
„Nimm mit!“, fordert der grüne Flyer Münsters Studenten auf, ihre Mitmenschen über das Semesterticket kostenlos Busfahren zu lassen. Am Freitag, 10. Juli, startet die „ökologisch und sozial“ orientierte Mitfahr-Aktion der Grünen.
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