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Brücke
Ein Laster ist mit dem oberen Aufbau am Donnerstag gegen 15.30 Uhr gegen die Eisenbahnbrücke auf der Warendorfer Straße geprallt. Der 46-jährige Fahrer aus den Niederlanden wollte die Unterführung passieren, prallte aber mit dem Dach des Transporters so heftig gegen das Bauwerk, dass einige Steine herausbrachen.
In der Nacht zu Donnerstag legte die Polizei gegen 2.40 Uhr zwei „engagierten Mitglieder einer Fangruppierung" des hiesigen Fußballclubs (O-Ton Polizei) das Handwerk. Die beiden jungen Männer hatte sich darauf verlegt, die Brücke am Albersloher Weg / B51 und des Fuß- und Radweges Albersloher Weg / Nieberdingstraße zu „verschönern“ und hatten ihr Werk vollendet.

630 Tonnen Stahl rollten am Sonntagabend ans Kanalufer in Amelsbüren. Es war der erste Schritt hin zur Einschwemmung der neuen Brücke der A1 über den Dortmund-Ems-Kanal.

Es ist ein Rätsel, nicht nur für die Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und Polizei. Der Jugendliche, der gestern (Samstag) von der Kanalbrücke am Schiffahrter Damm gesprungen und dabei unter ein Lastschiff geraten sein soll, bleibt unauffindbar.

Zurzeit suchen Feuerwehr, DLRG und Polizei fieberhaft im Dortmund-Ems-Kanal nach einem vermissten Jugendlichen. Zeugen zufolge, die nah der Brücke Schiffahrter Damm am Kanalufer lagen, soll der Junge um kurz nach 15 Uhr just in dem Moment von der Brücke gesprungen sein, als ein Schiff vorbeifuhr. Seither wurde er nicht mehr gesehen.
Schwere Verletzungen trug eine Radfahrerin bei einem Zusammenstoß mit einem unbekannten Mann davon. Der Unfall ereignete sich am Montag (10. August) gegen 19.30 Uhr unter der Eisenbahnbrücke der Warendorfer Straße.

Wie eine Brücke sanieren, über die stündlich Züge rollen? Ein Abriss, das merkten die Studierenden an der Fachhochschule Münster schnell, wäre nicht möglich. Zu viele Ausfälle, monatelanger Schienenersatzverkehr.

Das alte Problem: Ein mit den örtlichen Verkehrsverhältnissen offenbar nicht vertrauter Fahrer hatte am Samstagmorgen, kurz nach 11 Uhr, auf der Warendorfer die Höhe der dortigen Eisenbahnüberführung falsch eingeschätzt. Konsequenz: Mit dem Aufbau seines Lastwagens prallte er gegen das Bauwerk, blieb sodann auf der rechten Spur stecken.
Die Kernkraft bleibt ein umstrittenes Thema: So laden die Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster und das neu gegründete Anti-Atom-Bündnis in dieser Woche zu zwei Veranstaltungen ein, mit der die Thematik Teilnehmern näher gebracht werden soll.

Sage keiner, dass Kompromisse – und dauern die Verhandlungen auch noch so lange – nur Verlierer kennen. Die künftige Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal im Zuge des Prozessionswegs beweist das Gegenteil.
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