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Kunstrasen

Das wichtigere von den zwei Fußballspielen des Wochenendes ist das sportlich leichtere, mit Verlaub. Eine Woche vor Wiederaufnahme der Regionalliga-Meisterschaft ist Preußen Münster am Samstag (14 Uhr, hülsta-Sportpark) im Westfalenpokal bei Westfalenligist SuS Stadtlohn der Favorit.

Am ersten Arbeitstag im neuen Jahr wurden die Preußenfußballer zu Schneeschiebern. Unter Anleitung von Trainer Roger Schmidt packten die Regionalligafußballer, unter ihnen Rückkehrer Sercan Güvenisik, die Schaufeln aus. Der halbe Kunstrasenplatz sollte möglichst schneefrei werden, um einen einigermaßen adäquaten Untergrund zu schaffen.

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Preußens U 23 will Nimbus wahren

Im Pokalspiel gegen Lotte am 25. August gehörte Weller Wilson Pereira noch zur Startformation der Preußen. Jetzt steht der Italo-Brasilianer außen vor in Münster. Der Abschied des bald 20 Jahre alten Fußballers deutet sich deutlich an. Er hat keine sportlichen Perspektiven mehr und verspürt Heimweh.

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Preußens U 23 spielt Sonntag auf Kunstrasen

Versprochen ist versprochen: Regionalligist Preußen Münster holt am Dienstag (Anstoß 18.30 Uhr, Hiltrup-Ost) nach, was unlängst wegen des Pokalspiels gegen Lotte nicht klappte. Die Austragung des Fußballfreundschaftsspiels beim Landesligisten TuS Hiltrup nämlich, der noch ein paar Euros braucht für sein Kunstrasen-Konto.

20 Jahre mindestens hat der TuS Hiltrup jetzt Ruhe. Die Asche ist weg, der Kunstrasen ist da. Samstag liefen die ersten Meisterschaftsspiele der Junioren übers Grün, dessen Fertigstellung der Klub im Stadion Ost angemessen feierte. Er hat Großes gestemmt und sich nicht verhoben. Im Trainings- und Spielbetrieb bricht eine neue Zeit an.

Wochenende für Wochenende gibt es ein großes Gewusel im Stadion Hiltrup-Ost. Auch an diesem Samstag ist das nicht anders – und doch beginnt mit dem 5. September eine neue Zeitrechnung im Fußballspielbetrieb des mitgliederstärksten Vereins dieser Stadt. Ab 11 Uhr heißt es: Antreten an den Kunstrasenplätzen, den beiden neuen Anlagen namens Platz 2 und Platz 3.

In bemerkenswerter Regelmäßigkeit lässt sich Christoph Metzelder beim SC Preußen blicken, den er Mitte 2000 verließ, um die große Fußballwelt zu erobern. Diversen Rückschlägen trotzend ist das dem 28-Jährigen ja gelungen – und auch als Weltmann im Dress von Real Madrid vergisst „Metze“ seine Wurzeln nicht.

Es ist wirklich wunderschön. Man sitzt auf der Terrasse des Bistros am nüchtern Multifunktionshaus genannten Sportheim von Blau-Weiß Aasee, sieht auf drei Beachvolleyballplätze hinunter und erspäht zwei Kunstrasenplätze, einen kleinen und einen großen. Genau dort, wo jahrelang den Kickern auf einem der schlimmsten Ascheplätze der Spaß am Ball verdorben wurde.
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