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Angelika Ober

Turbulent startet Boulevard Münster in die neue Saison: Am 25. September hebt sich im Theater in der Königspassage das erste Mal der Vorhang für ein schön schräges „Bord-Geflüster“.
Zwei Männer, eine Frau und viel Geschnüffel und Geschnupper: Mit Neil Simons „Was ist bloß mit Norman los?“ bringt das Boulevardtheater Münster eine turbulent-bunte Liebesgeschichte auf die Bühnenbretter. Die Premiere wird am Freitag, 12. Juni, gefeiert.

Das war ein Bekenntnis voller Leidenschaft: „Ich bin mit dem Haus verwachsen.“ Mit diesen Worten beschrieb Angelika Ober ihren Arbeitsplatz als Chefin des Boulevard Theaters. Engagiert, tatkräftig - wie man sie kennt - stellte die Direktorin jetzt den neuen Spielplan für die Saison 2009/10 vor.
Niemand verkörpert den typischen bundesdeutschen Spießer besser als „Ekel Alfred“, der Protagonist der 70er-Jahre-Fernsehserie „Ein Herz und eine Seele“. Doch nicht nur auf der Mattscheibe, auch auf der Bühne begeistern die Episoden von Vater Tetzlaff und seiner Familie das Publikum. In Münsters Boulevard-Theater werden am Freitag, 13. März, zwei Folgen aufgeführt.

Sie sind gestandene Mannsbilder – George, Sam, Paul und Manuel, Paketpacker in Halifax, Kanada. Die Arbeit, sie geht der Truppe leicht von der Hand. Auch privat versteht sich die Truppe prächtig. Doch dann, das Boulevard Münster erzählt davon im neuesten Stück, erhält das Leben der Vier eine abrupte Wendung.
„Hals und Beinbruch!“ – dieser traditionelle Wunsch in Theaterkreisen hätte eigentlich so nicht Erfüllung gehen müssen. Boulevard Münster-Chefin Angelika Ober ist nach den zwischenzeitlichen Hiobsbotschaften zum Start der neuen Saison allerdings schon wieder obenauf: „Unser neues Stück ,Ein Mann an der Angel` wird mit Sicherheit ein großer Spaß!“
Über zehn Jahre sind es her, dass die Idee Furore machte. Damals, in den Neunzigern, schossen Freundeskreise für kleine, zugleich ambitionierte Theater wie Pilze aus dem Boden – was „Boulevard“-Chefin Angelika Ober „prinzipiell sympathisch“ fand. Nun strebt sie selbst die Gründung eines Fördervereins an.
Eineinhalb Stunden in der U-Bahn. Ein Mann und eine Frau im Abteil – und das Publikum darf erheitert ihrer Konversation zuhören und miterleben, wie sich die beiden Wildfremden annähern.
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