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Kreisverband

Bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Frage nach grundlegenden Normen wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt. Welche Orientierungen zählen heute noch? Was macht Politik wertvoll? Welche Werte vertritt die Union? Über derlei Fragen soll auf Einladung der Christdemokraten am Freitag, 23. April, um 19 Uhr in der "Villa Rico" (ABC-Schützenhof) diskutiert werden.
Die Piratenpartei hat sich am Sonntag für die Landtagswahl aufgestellt und einen Kreisverband gegründet. Als Direktkandidaten ziehen der Fachinformatiker Philip Brechler (23, Foto r.) im Norden und der Student Matthias Vill (22, Foto l.) im Süden in den Wahlkampf.

Die münstersche Piratenpartei, die bislang in zwei ortsunabhängigen, so genannten Crews organisiert ist, will einen Kreisverband gründen. "Gerade mit unserem Sitz im Rat der Stadt ist es wichtig, für den Bürger wahrnehmbarer zu sein", betont Kommunalpolitiker Marco Langenfeld. Geschehen wird's am Sonntag, 13. Dezember, ab 20 Uhr in der Frauenstraße 24.

Vier Prozent gleich drei Sitze: Für Raimund Köhn und Hubertus Zdebel, die Sprecher bei den Linken, ist es jene Erfolgsformel, auf der sie ihre Erwartungen für den Urnengang am kommenden Sonntag gründen. „Es wäre genau das Ergebnis, welches unserem Abschneiden bei der Europawahl entspricht“, hoffen die Zwei auf ähnliche Resultate.

War das die „klare Kante“, wie sie der rote Münte so gerne hat?

Manfred Kehr (GAL) war mehr als bedient: Bei der Aufstellung der Reserveliste für die Kommunalwahl 2009 hatte ihn die Basis bis auf Platz 18 durchgereicht. Allenfalls eine aussichtsreiche Nachrücker-Position – mehr nicht. Kein Wunder, dass der versierte Schulpolitiker ob des als Demütigung empfundenen Abstimmungsergebnisses im ersten Moment sogar an einen Austritt dachte.

Die soziale Stadt – gerecht, menschlich, multikulturell soll sie sein. Alles Kriterien, die sich im Kommunalwahlprogramm der Linken wiederfinden. Am Freitagmittag stellten Rüdiger Sagel, Ali Atalan und Raimund Köhn die zentralen Positionen der Presse vor.

Gesprächsfreudig sind sie. Diskutieren für ihr Leben gern – und legen dabei eine Transparenz an den Tag, die anderen Parteien bisweilen schmerzlich abgeht. Wo bei denen rigoroser „Basta“-Stil gepflegt wird (nicht wahr, Herr Schröder?), setzen die Grünen erst mit ihrer Debatte an. Wenn's der Wahrheitsfindung dient, ist dagegen nichts einzuwenden.
Ihr O-Ton klingt nach Wehmut: „Ein bisschen traurig bin ich schon, wenn wir jetzt unser Domizil in der Bremer Straße verlassen“, sagt Josefine Paul, Vorstandssprecherin bei Münsters Grünen. Immerhin wurden die dortigen Räumlichkeiten von der Partei seit über 20 Jahren genutzt.
Schnittblumen und Hundefutter werden als Waren des täglichen Bedarfs mit lediglich 7 Prozent Mehrwertsteuer belegt, Energie dagegen mit dem vollen Satz von 19 Prozent. So geht’s nicht weiter, sagen Münsters CDU-Chef Markus Lewe und sein Stellvertreter Stefan Weber. Der Mehrwertsteuersatz für Strom, Gas und Mineralöl muss runter.
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