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Wohnungslose
Einer mittlerweile schon traditionellen Einladung folgten am vergangenen Sonntag, 10. Januar, rund 80 wohnungslose Menschen aus Münster: Zum zweiten Mal hat das mexikanische Restaurant „Enchilada“ zum „3-Königs-Dinner“ eingeladen. Auf Kosten des Hauses wurde majestätisch geschlemmt und mit spritzigen Cocktails angestoßen.
Das städtische Sozialamt bittet Bürgerinnen und Bürger, die während der kalten Jahreszeit Hilfebedürftige unter freiem Himmel übernachten sehen, um Hinweise. "Wir werden dann mit unseren Sozialarbeitern vor Ort Überzeugungsarbeit leisten, um die Betreffenden zu bewegen, einen Platz im Warmen aufzusuchen."

Mit der Tat bekam ihre Masterthesis eine „erschreckende Aktualität". Anne Haarmann beschäftigte sich bereits seit Monaten mit dem Haus der Wohnungslosenhilfe in Münster (HdW), als Ende August zwei junge Männer einen Mitbewohner anzündeten.

Mexikanisches Flair, opulentes Essen und ein Duzend fleißiger Kellnerinnen und Kellner – das übliche Bild in Münsters Szene-Lokal Enchilada. Nicht alltäglich hingegen waren am heutigen Sonntag die Gäste: Münsteraner Wohnungslose, Arbeitslose, Menschen am Rand der Gesellschaft. Für sie zauberten die Köche des Restaurants ein exklusives „3-Königs-Essen“.

Eisige Temperaturen, schneebedeckte Straßen und Plätze und momentan noch keine Aussicht auf Wetteränderung: Da ist jeder froh, wenn er es sich zu Hause gemütlich machen kann. Doch was ist mit den Menschen, die kein festes Dach über dem Kopf haben?
Mit einem festlichen Silvesterbrunch verabschiedet sich der Treff W7 - Anlaufstelle für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen und Männer - für dieses Jahr von seinen Besucherinnen und Besuchern.

Der "Mobile Dienst" für wohnungslose Menschen bewährt sich und ist gerade in der kalten Jahreszeit gefragt. Der „Mobile Dienst“ – das sind eine Krankenschwester und zwei Mediziner, die für eine bessere gesundheitliche Versorgung von Wohnungslosen sorgen.
Von der Krümmung der Gurke bis zur Formulierungsvorgabe für Gesundheitsprodukte ist alles geregelt in der Europäischen Union. Nur dass ein EU-Bürger aus den neuen Beitrittsstaaten in Deutschland krank wird, ist nicht vorgesehen.

Alles verloren, sogar die Wohnung. Irgendjemand – ein Sozialarbeiter? – hat ein Taxi gerufen. Mit dem Pappkarton und einer Tasche auf dem Weg dorthin, wo obdachlose Frauen landen. Das nennt sich dann wohl Endstation. Das Taxi hält. Hier soll das sein? So einladend ist keine Endstation. Es sieht eher aus wie – ja, wie ein neuer Anfang…

Nicole Artmeier rückt das Hasennäschen zurecht, Markus am Grill läuft zur Hochform auf und auch Michael mit dem Loseimer ist angesichts der Sonne und der gut gelaunten Spaziergänger mit sich und der Welt zufrieden – hier am Aasee bei der Aktion „Heiße Würstchen für arme Würstchen“.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




