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Streik

Während Münsters Politiker mit Blick auf die Landtagswahl am 9. Mai noch über das Für und Wider neuer bildungspolitischer Wege diskutieren, geht ein Teil der Betroffenen bereits auf die Straße: So haben mehr als 130 Lehrerinnen und Lehrer am Dienstag, 4. Mai, vor der Bezirksregierung für gerechte Gehälter protestiert.

Sie machen aus ihrer Verärgerung keinen Hehl und lassen diese Stimmung nun auch nach draußen: Ab Donnerstag, so kündigt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di an, sind auch in Münster Mitarbeiter im öffentlichen Dienst zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen.

Nachdem Studenten am Montagmorgen (23. November) fluchtartig ihre Besetzung des F1 im Fürstenberghaus aufgelöst haben, wird jetzt über die darin zurückgebliebenen Gegenstände diskutiert: Der AStA fordert die Utensilien ein, um sie den Demonstranten selbst zurückzugeben, das Rektorat will die Sachen nur herausgeben, wenn sich die Betroffenen vorher ausgewiesen haben.
Gefährdet die augenblickliche Besetzung des Hörsaals F1 im Fürstenberghaus die groß angekündigte Wanderausstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft? Zumindest konnte heute nicht, wie geplant, mit dem Aufbau begonnen werden.
Die Studierenden-Vertreter im Senat der Universität haben heute einen offenen Brief zur derzeitigen Streik-Situation an die Mitglieder des Senats, die Dekane und Studiendekane sowie an die Mitglieder des Rektorats geschickt.

Eine solidarische Krankenversorgung, die jedem Versicherten den freien und unmittelbaren Zugang zum Facharzt unabhängig von Wohnort, sozialem Status oder Kassenzugehörigkeit sichert: Diesem gesellschaftlichen Anspruch werden die Ärzte in Deutschland künftig wohl nicht mehr gerecht werden können, so befürchten sie angesichts politischer Konzepte der Regierungs-Koalition.

790.000 Euro Mehrkosten müssen im kommenden Jahr von der Stadt Münster geschultert werden – so lautet die aktuelle Hochrechnung im Zuge der neuen Tarifverträge für Erzieherinnen und Sozialarbeiter. Die Zahl ist soeben aus der Verwaltung bekannt gegeben worden.
Spielen und Lernen, Füttern und Wickeln, Streit schlichten und Tränen trocknen, Eltern beraten und sich selbst weiterbilden: der Alltag für Erzieherinnen in Kindertagesstätten. Wie stark sich das Bild dieser Berufsgruppe in den letzten 30 Jahren gewandelt hat, davon überzeugte sich am Donnerstag Oberbürgermeister Berthold Tillmann. Ein Gespräch in der Kita Am Edelbach.

Mit weiteren Kita-Streiks am 22. Juni muss gerechnet werden – so lautet die Einschätzung von Bernd Bajohr, dem hiesigen Ver.di-Geschäftsführer. Er geht davon aus, dass die Arbeitsniederlegungen im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst "nach jetzigem Stand" am kommenden Montag fortgesetzt werden.
„Es ist an der Zeit zu prüfen, wie eine Rückerstattung der Elternbeiträge und des Essensgeldes im Zusammenhang mit den Kita-Streiks möglich gemacht werden kann. Die Stadt sollte hierzu einen Vorschlag machen.“
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




