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Dr. Barbara Rommè

Das Stadtmuseum Münster bietet am Karsamstag, 3. April, ab 16 Uhr eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung "Rettet Jan Baegert! Die Restaurierung des ältesten städtischen Kunstbesitzes" an. Dr. Barbara Rommé, Leiterin des Stadtmuseums Münster, stellt während der Veranstaltung höchstpersönlich das Konzept der restauratorischen Maßnahmen vor.

In seiner aktuellen Ausstellung "Rettet Jan Baegert!" gewährt das Stadtmuseum den Besuchern einen Einblick in die Restaurierungsmaßnahmen für den ältesten städtischen Kunstbesitz. Dank der Unterstützung der Sparda-Bank können nun auch die aufwändigen Arbeiten an den Bildseiten des Marienzyklus' vollendet werden.

Das Stadtmuseum Münster erhielt jetzt eine Schenkung von mehr als 60 Werken aus dem Nachlass des Zeichners, Graphikers und Malers Oskar Kurt Döbrich.

Dr. Barbara Rommé ist erkennbar stolz. Die Leiterin des Stadtmuseums kann etwas Besonderes präsentieren. "Die Werke von Jan Baegert sind von hohem kunsthistorischem Wert und für den städtischen Kunstbesitz von herausragender Bedeutung.“ Am Freitagmorgen gewährte sie der Presse vor der Ausstellungseröffnung einen ersten Rundgang.

Man muss eigentlich nur über die Schwelle des Ausstellungsraum im Stadtmuseum treten, um sich tatsächlich Dekaden zurückversetzt zu fühlen: „Träume auf Rädern“ heißt die Zeitreise durch das motorisierte Münster in den Wirtschaftswunder-Jahren.

„Man wird noch erkennen, welche Bedeutung dein Schaffen (…) hatte, wenn man das Werk deines arbeitsreichen Lebens einmal sammelt und sichtet“. Hans Ostermann spricht diese Worte 1953 am offenen Grab seines Künstlerkollegen Aloys Röhr. 56 Jahre später wird sich die Einschätzung bewahrheiten.
So mag sich eine Dame im Korsett gefühlt haben, wenn plötzlich die Schnürung gelöst wurde: „Wir haben direkt gespürt, wie die Tafeln aufatmeten“. Janneke Bauermeister aus der Restaurierungswerkstatt des Stadtmuseums verstand es anschaulich, der Journalisten-Schar einen Einblick in die begonnene Wiederherstellung des ältesten städtischen Kunstbesitzes zu geben.

Der junge Breakdancer im Kreis seiner Clique. Die nette Kassiererin im Supermarkt um die Ecke. Das Neubaugebiet mit dem schmucken Familiendomizil, die Shopping-Atmosphäre beim Einkaufstrip: Es ist der eigene Alltag, den Kinder und Jugendliche aus Münster mit der Kamera eingefangen haben.

Auf dieses Zeichen für den Neuanfang haben die Menschen damals lange warten müssen: Über 25 000 Bürger versammeln sich am 9. Juli 1950 vor einer Trümmerhalde, um der Grundsteinlegung für ihr "neues" Rathaus beizuwohnen. Der Kommune fehlt zur Herrichtung des im Krieg zerstörten Gebäudes das Geld. So sind es die Einwohner selbst, die in der Situation einspringen.
Erstmals präsentieren sich vom 15. August bis 7. September elf Museen aus Münster in einer gemeinsamen Ausstellung im Stadthaussaal. Die Idee zu dieser Kooperation entwickelte das städtische Kulturamt Seite an Seite mit den Einrichtungen.
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