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Tibet

Olympia-Boykott? Für Dr. Michael Vesper ist das kein Thema, wie eifrige Fernsehzuschauer ohnehin schon wissen. Der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) machte es seinem münsterschen Publikum trotzdem noch mal klar.

Sie avanciert in diesen Tagen zum begehrten Symbol der Solidarität: die tibetische Flagge. Das bunte Tuch ist in kürzester Zeit zum Verkaufsschlager geworden. Auch bei Fahnen Brinkmann an der Klemensstraße, wo gestern eine seit längerem ersehnte Lieferung eintraf.
Gebetsfahnen, die tibetische Flagge, Unterschriftenlisten: Unmissverständlich hat die Gesellschaft (GfbV) für bedrohte Völker am Mittag auf dem Prinzipalmarkt klar gemacht, was sie von dem Vorgehen des chinesischen Regimes in Tibet hält. Etliche Münsteraner zeigten sich solidarisch und unterzeichneten einen Appell zum Abzug der chinesischen Truppen aus dem Himalayastaat.

Prof. Jan Andersson ist in großer Sorge. Unabsehbar, welche Katastrophe dem Himalayastaat Tibet droht, wenn der Konflikt zwischen Einheimischen und chinesischen Besatzern weiter eskaliert. Als Vorsitzender der International Campaign for Tibet Deutschland fürchtet der münstersche Professor das Schlimmste.

Am 10. Januar 2008 kommt die Produktion „Blindsight“ bundesweit in die Kinos - ein Dokumentarfilm über die Expedition von blinden Jugendlichen im Himalaya.
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