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Hamm

Der Streit zwischen Dr. Michael Harengerd, Verpächter der Gaststätte Heidekrug, und deren Betreiberin Elisabeth Schulze Relau ist vorerst beigelegt: In der Verhandlung am Oberlandesgericht Hamm am Mittwoch, 28. April, konnten sich beide Seiten auf einen Vergleich verständigen. Schulze-Relau darf den Betrieb für die kommenden drei Jahre weiterführen.

Das passiert nur selten: Während der Diskussion über den geplanten Ausstieg der Stadtwerke beim Kohlekraftwerk in Hamm verließ die gesamte CDU-Riege am Mittwochabend aus Protest den Ratssaal - und blieb der Aussprache zu diesem Tagesordnungspunkt demonstrativ fern.

Wegen einer Bombendrohung räumen Beamte der Bundespolizei derzeit auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Münster die Züge der Linie RB 50, die von der Eurobahn betrieben wird. Die Bahnstrecke ist gesperrt, der Fernverkehr der Deutschen Bahn wird über Hamm umgeleitet.

Die UWG, so hört man es derzeit, beabsichtigt offenbar für einen Kompromiss beim umstrittenen Stadtwerke-Engagement in Hamm zu werben: Das örtliche Energieunternehmen beteiligt sich an dem Kohlekraftwerk wie ursprünglich geplant, im Gegenzug erklärt es sich bereit, einen gewissen Teil der dabei erwirtschafteten Gelder in regenerative Anlagen zu stecken.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der 200.000-Euro-Spende der Firma Brillux zur Sanierung der Außenhaut der Stadtbücherei und der Erteilung einer städtischen Ausnahmegenehmigung für den Bau eines neunstöckigen Bürogebäudes auf dem Brillux-Firmengelände an der Weseler Straße?

Der vom Six-Pack des münsterschen Rats angekündigte Ausstieg beim Gekko-Kraftwerk in Hamm, er entwickelt sich mehr und mehr zum örtlichen Zankapfel, nachdem CDU-Kreisvorsitzender Stefan Weber auf der Gegen-Pressekonferenz jüngst angekündigt hatte, jenen SPD-Gliederungen, deren Kommunen an diesen Projekt beteiligt sind, einen Brief zu verschicken.
Nach einem PKW-Diebstahl in Hamm endete für drei junge Männer im Alter zwischen 18 und 21 Jahren die Fahrt bei der münsterschen Polizei: In der Nacht zu Montag, 1. Februar, hatte das Trio zuvor einen teuren Geländewagen aus der in der Nachbarstadt ansässigen Werkstatt eines Händlers gestohlen.

Gut eine Woche, nachdem Münsters Six-Pack-Bündnis (SPD, Grüne, Linke, UWG, ödp, Piraten) seinen Ratsantrag zum Ausstieg aus dem Kohlekraftwerk Hamm bekannt gegeben hat, reagiert jetzt der CDU-Kreisvorsitzende und Aufsichtsrat-Chef der Stadtwerke Stefan Weber: „Wirtschafts-, energie- wie auch umweltpolitisch ist dieser Vorstoß als hochgradig unsinnig zu bewerten.“

Mit neuen Konzepten, einem erweiterten Betreuerstab und ehrgeizigen Zielen startet der Ruderverein Münster von 1882 (RVM) sein Leistungssportkonzept 2020. „Wir stellen alle Stufen der Talentsichtung und -förderung neu auf“, erläuterte RVM-Sportchef Max Böntgen.

Mit dem Ziel, die hiesigen Stadtwerke in Sachen Klimaschutz zu profilieren, fordern Münsters Grüne, SPD, Linke, UWG, ÖDP und die Piratenpartei den Ausstieg aus der Kohleverstromung im Kraftwerk Hamm. Ein entsprechender Antrag, der am 3. Februar dem Rat vorgelegt werden soll, berücksichtigt neben ökologischen auch soziale und wirtschaftliche Beweggründe.
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