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Blutspendedienst

Weitersagen lohnt sich in diesem Fall ganz besonders: "Bloody Halloween“ heißt es am Samstag, 31. Oktober, bei „a b null“, dem Blutspendedienst im Universitätsklinikum Münster (UKM). Von 13 bis 20 Uhr kann an diesem Tag in der Domagkstraße 11 Blut gespendet werden. Der besondere Clou: Auf alle Blutspender wartet an diesem Tag eine schaurige Überraschung.

Den Weg in die Domagkstraße 11 kennt Klausjürgen Ruchti inzwischen wahrscheinlich mit geschlossenen Augen: Mehr als 160 Mal spendete der Münsteraner in den vergangenen 17 Jahren bei abnull, dem Blutspendedienst im Universitätsklinikum Münster (UKM), Blut und Thrombozyten.

Der Blutspendedienst „abnull“ des Universitätsklinikums Münster (UKM) verzeichnet im ersten Jahresquartal einen Anstieg der Vollblutspenden: Im Februar 2009 konnten 1225 Vollblutspenden entnommen werden. Das sind 26 Prozent mehr als im Februar des letzten Jahres.

Die fristlose Kündigung des Betriebsrats Eduard Traxmandl-Runge beim DRK-Blutspendedienst ist vorerst vom Tisch. Das Arbeitsgericht Münster wies am Nachmittag die Klage der Geschäftsführung zurück, die die Zustimmung der Mitarbeitervertretung ersetzen wollte.

Die DRK-Führungsetage schweigt: Dr. Jörg Twenhöven hat sich als Präsident des Landesverbandes noch nicht zum schwelenden Konflikt beim Blutspendedienst West (BSD) geäußert. Und auch der Bundesvorsitzende Dr. Rudolf Seiters ließ nur ausrichten, dass er sich nicht in ein schwebendes Verfahren einmischen möchte.

Heute hat es die Stattwurst-Jury mit einer wahrhaft blutrünstigen Geschichte zu tun. Es geht um den Blutspendedienst (BSD) des Deutschen Roten Kreuzes. Genauer gesagt: um dessen Geschäftsführer Dr. Helmut Frenzel. Und um Eduard Traxmandl-Runge, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats des BSD Westfalen-Lippe.
Münsters Grüne haben den „skandalösen und beispiellosen Umgang des DRK-Blutspendedienstes mit seinen Beschäftigten“ scharf kritisiert.
Hintergrund ist die fristlose Kündigung des Gesamtbetriebsrates Eduard Traxmandl-Runge wegen dessen Kritik an der Tarifpolitik des Unternehmens.

Dem Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrates des DRK-Blutspendedienstes Westfalen-Lippe, dem Münsteraner Eduard Traxmandl-Runge ist von der Geschäftsleitung fristlos gekündigt worden.
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