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16.451 Euro - so lautet der Betrag, den die Jugendrotkreuzler landauf landab während der vergangenen Wochen für Haiti gesammelt haben. Ludger Jutkeit, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, zeigte sich bei der Übergabe des symbolischen Schecks über das „tolle Ergebnis“ hocherfreut.

Das schwerste Erdbeben in der Geschichte Haitis erschütterte Mitte Januar den Inselstaat. Die Katastrophe forderte das Leben von bis zu 300.000 Menschen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Münster schickte zwei Delegierte für einen vierwöchigen Hilfs-Einsatz in die zweitgrößte Hauptstadt Haitis.
Wenn alljährlich bunt kostümierte Narren und Jecken durch Münsters Innenstadt ziehen, dann ist der Alkohol oft der wichtigste Begleiter. Lustig soll er sein, der verrückteste Tag im Jahr. Doch nimmt der Spaß bald ein jähes Ende, wenn zu viel Promille durchs Blut fließen.

Etwas "blaues Blut" geriet jetzt beim DRK-Blutspendedienst in die Beutel: Denn Seine Tollität Prinz Andreas IV. hatte sich vorgenommen, etwas von seinem Lebenssaft zu spenden.

Das „Krankenhaus aus der Kiste“ ist auf einem Fußballfeld der haitianischen Stadt Carrefour eröffnet worden. Das mobile Hospital mit einem Gesamtgewicht von 85 Tonnen ist in den vergangen Tagen von Rotkreuz-Helfern aus aller Welt in Zelten errichtet worden.
Die weißen Engelsflügel liegen bereit. Ebenso unzählige Buttons, Motiv-Karten und Bonbons. Über 30 Jugendliche aus der Oberstufe des Hiltruper Kardinal-von-Galen-Gymnasiums fiebern dem Rosenmontag entgegen. Als Schutzengel-Gruppe werden sie in Münsters Karnevalszug für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol werben.

Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe der Fachhochschule (FH) Münster, hat sich zusammen mit Teamleiter/Techniker Claus Muchow (Burgsteinfurt) auf den Weg nach Haiti gemacht - zum dortigen ehrenamtlichen Hilfseinsatz für das Deutsche Rote Kreuz.

Das Deutsche Rote Kreuz bereitet auf Hochtouren weitere Hilfsmaßnahmen für die Menschen im Erdbebengebiet auf Haiti vor. Als nächstes wird in dieser Woche das große Rotkreuz-Hospital auf den Inselstaat geschickt. Zum Personal gehören auch der Mediziner Prof. Dr. Joachim Gardemann aus Münster sowie die Techniker Claus Muchow aus Burgsteinfurt und Sebastian Krampe aus Witten.

Naturkatastrophen, Bürgerkrieg oder Hungersnot: Immer wenn Menschen Leid widerfährt, ist schnelles Handeln gefragt. „Und das will geübt sein", weiß Prof. Dr. Joachim Gardemann von der Fachhochschule Münster.

Grund zur Freude haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Münster. Aus den Händen des münsterschen Feuerwehrchefs Benno Fritzen erhielt DRK-Vorstandsmitglied Thomas Lüchtefeld in diesen Tagen die Schlüssel für einen neuen Notfall-Krankentransportwagen.
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