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Fast zwei Jahre ist es her, dass dem aus dem Libanon stammenden Fady Maalouf ein Hattrick nach Noten gelang: Nachdem er im Finale der fünften Staffel der TV-Show „Deutschland sucht den Superstar“ Thomas Godoj unterlegen war und damit den zweiten Platz belegt hatte, kamen sowohl seine Debütsingle als auch sein erstes Album „Blessed“ ebenfalls auf Position zwei der deutschen Charts.

Er kam, sah - und siegte. Damals, im Frühjahr 2008: Thomas Godoj, der gelernte technische Zeichner, sorgte für die ersten fetten Schlagzeilen, indem er sich gegen sämtliche Mitbewerber durchsetzen, am Ende dann ganz überlegen die fünfte Staffel der von Ober-Juror Dieter Bohlen promoteten RTL-"Superstar"-Reihe gewinnen konnte.
Der Hype um Pop-Titan Dieter Bohlens "Superstar"-Getöse bei RTL macht's deutlich: Jugendliche sind von Casting-Shows hellauf begeistert. Ähnlich, nur ambitionierter, ist das einzuschätzen, was die Pfarrgemeinde Herz-Jesu und St. Elisabeth jetzt anzubieten hat: Sie eröffnet Schülern ab 13 Jahren Gelegenheit, von Anbeginn die Entstehung eines Musicals zu begleiten.
Schüchtern waren sie nicht, die Bewerber für die neue „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel: „Wo sind denn die Fernseh-Kameras?“, wunderte sich Florian Schaum, einer von etlichen Anwärtern auf den heiß begehrten Titel, als er am Dienstagmittag (29. September) auf dem Hindenburgplatz die Casting-Lounge betrat.

Deutschland suchte seinen neuen Superstar – und fand ihn im Frühjahr 2008 in Thomas Godoj. Die Erfolgsgeschichte eines talentierten Newcomers, der sich in der RTL-Show bravourös gegen sämtliche Mitbewerber durchsetzen und am Ende auch den letzten verbliebenen Konkurrenten Fady Maalouf überflügeln konnte.

Nicht Herbert Grönemeyer, nicht Marius Müller-Westernhagen. Nein – jener Sänger, der in den letzten Monaten die Massen begeisterte, dabei wie zu alten Zeiten die Branche aufmischte, hieß Udo Lindenberg. Ihn lud sein münsterscher Intimus Steffi Stephan jetzt als Ehrengast zur dritten „Jovel“-Eröffnung in den früheren Kiffe-Bau am Albersloher Weg ein.

Kunst oder Kommerz? Das Fernsehformat „Deutschland sucht den Superstar“ spaltete schon seit Beginn der Sendung die Nation, befürchteten doch etliche Zuschauer die Küblböckisierung des Business. Trotzdem: Frische, neue Nachwuchs-Künstler brachte das TV-Spektakel allemal hervor. Einer von denen tritt am Donnerstag, 26. Februar, in der Halle Münsterland auf: Thomas Godoj.
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