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Kontrolle

Von seiner Fahrt nach Münster hätte am Montagnachmittag, 19. April, ein 29 Jahre alter Fahrer aus Horstmar wohl besser Abstand genommen, denn sein Fahrzeug hätte schon längst dem TÜV vorgestellt werden müssen. Während der Kontrollen im Rahmen der Aktion "14/50 - Abstand halten" fiel das nicht verkehrssichere Fahrzeug den Polizisten auf der Metzer Straße auf.

Münster gilt als besonders lebenswerte Stadt. Eine Einschätzung, die im täglich beobachtbaren Gegensatz zur Verkehrssituation steht. Zu wenig Abstand ist die häufigste Unfallursache – die zugleich die höchste Steigerungsrate hat.

In insgesamt 26 Gaststätten, vor allem in Münsters Außenbezirken, haben am Mittwochabend, 24. März, vier Teams des städtischen Ordnungsamtes geprüft, ob die Vorgaben des Nichtraucherschutzgesetzes eingehalten werden. Bei drei Lokalen, die sich als Raucherclubs bezeichnen, gab es erhebliche Beanstandungen, vor allem, weil jegliche Einlasskontrollen fehlten.

Zehn Ordnungsamtsmitarbeiter und sechs Polizeibeamte statteten am vergangenen Karnevalswochenende verschiedenen Szenelokalen Besuche ab. Geprüft wurde, ob die Betreiber die Jugendschutzvorschriften einhalten. Am Ende steht eine positive Bilanz: Niemand hatte gegen die bestehenden Verordnungen verstoßen.
Einen wirklich "unauffälligen" Platz zur Aufbewahrung von Marihuana hatte sich ein 36-jähriger Autofahrer aus Olsberg in seinem Fahrzeug ausgesucht - zu seinem Pech sahen zwar die kontrollierenden Polizeibeamten die Pflanzen nicht, aber sie rochen sie...

Einen Tag nach dem Ausbruch zweier Häftlinge aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Münster zog NRW-Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter erste Konsequenzen: Im Gespräch mit den Leitern der 36 nordrhein-westfälischen Gefängnisse hat sie die Verantwortlichen aufgefordert, im Zuge der Schwachstellenanalyse die Sicherheitssysteme in den einzelnen Gebäuden eingehend zu überprüfen.
Nachbarn sagen, es ist keine Seltenheit, und auch die einstündige Kontrolle der Polizei heute Morgen (Freitag) bestätigte die Beobachtung der Anlieger. Immer wieder scheren sich Verkehrsteilnehmer am Bahnübergang Heroldstraße in Mecklenbeck einen feuchten Kehricht darum, ob das Rotlicht blinkt und die Halbschranke sich senkt. Noch eben durchrutschen, das ist die Devise.
Wenn sie „gut“ gemacht sind, unterscheiden sie sich kaum vom Original: Gefälschte Bustickets sind wieder im Umlauf. In den vergangenen vier Wochen haben Prüfer der Stadtwerke zehn nachgedruckte Exemplare eingezogen und an die Kriminalpolizei Münster weitergegeben. Gut beraten ist, wer seinen Fahrschein ausschließlich aus offiziellen Verkaufsstellen bezieht.
Beleidigungen müssen sich Polizeibeamte in Münster nicht selten anhören. Heute Mittag allerdings gab es einen Fall besonderer "Kreativität" in der Wortwahl - allerdings muss der betreffende Wortakrobat jetzt mit einer umfangreichen Anzeige rechnen.

Ja, ist der denn von allen guten Geistern verlassen? Jener allzu schnelle Autofahrer, der in der vergangenen Woche am helllichten Tag auf der Trauttmansdorffstraße beinahe einen Polizisten überfahren hätte.
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