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Obduktion

Der kalte Winter hat unter Münsters Obdachlosen ein Todesopfer gefordert. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, wurde bereits am Nachmittag des 10. Januar ein 44-Jähriger leblos an der Buddenstraße im Kuhviertel entdeckt.

„Gana“ ist tot – und die Trauer im Allwetterzoo ist sehr groß. Seit Wochen war die zwölfjährige Gorilla-Dame krank und schwach, Ärzte und Tierpfleger haben alles gegeben, um dem Tier zu helfen – vergeblich. Jetzt heißt es „Kopf hoch“ und weitermachen.
Die Polizei ermittelt in alle Richtungen hieß es gestern (Donnerstag), als die Suchmeldung nach dem vermissten Helmut Stermann an die Öffentlichkeit kam. Sie muss sich also auch für jene unbekannte Leiche interessieren, die heute (Freitag) in den frühen Morgenstunden an der Bahnstrecke zwischen Münster und Osnabrück in Ostbevern gefunden wurde.

Das elf Monate alte Mädchen, das im Oktober 2008 kurz nach seiner Einlieferung mit einer Hirnschwellung in der Uniklinik starb, hatte eine Methadon-Vergiftung. Das hat jetzt die Obduktion ergeben.

Die Frage steht im Raum, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung beziehungsweise Totschlags: Wurde das elf Monate alte Mädchen, das am Sonntag, in der Uni-Klink starb, von den Eltern misshandelt?

Die Staatsanwaltschaft Münster hat die Obduktion eines elf Monate alten Mädchens angeordnet, das am Sonntag in der Uni-Klinik verstorben ist. Die Eltern hatten am Freitag einen Rettungswagen gerufen, der das Baby ins Klinikum brachte.

Erleichtert haben Tierpfleger und Zooleichtung auf die ersten Ergebnisse der Obduktion von Gorilla-Baby Claudio reagiert: Seine Mutter Gana trifft offenkundig keine Schuld am Tod des Kleinen.
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