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Eintracht Trier

Das Kommen und Gehen bei Preußen Münsters Liga-Konkurrent Sportfreunde Lotte geht munter weiter: Der in Münster lebende Keeper Andre Poggenborg (Foto) schließt sich Eintracht Trier an, die zuletzt für RW Essen eingesetzten Sebastian Stachnik und Sergej Neubauer kommen neu in den Fußballerkader von Trainer Maik Walpurgis.

An der Mosel sah Marc Fascher „das bisher beste Spiel“ des SC Preußen unter seiner Regie. Schlag auf Schlag ging es ja seit seiner Inthronisierung, bisher gab es vornehmlich und bestenfalls Stückwerk in der Fußball-Regionalliga. Beim 2:2 in Trier aber verriet die Elf Format und Biss zugleich.

Bei der stark abstiegsgefährdeten Eintracht in Trier hat der SC Preußen sein Freitagspiel in der Fußball-Regionalliga vor 2130 Zuschauern mit einem 2:2 (1:2) beendet. Die Partie war phasenweise ein offener Schlagabtausch, in dem die durchweg engagierten und diesmal auch griffig auftretenden Preußen zwei Mal einen Rückstand egalisierten.

Sollte Marc Fascher auch nach dem 1. Juli verantwortlicher Preußentrainer sein, wird er eine Eintagestour nach Tier nicht mehr als adäquat akzeptieren. Zurzeit trägt er eine solche Sparmaßnahme Marke Münster mit, wohl oder übel. Am Freitag (19 Uhr, Moselstadion) steht das drittletzte Auswärtsspiel der Serie an.

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Fall fällt mit Faserriss aus

Das Fenster steht offen, auf dem Transfermarkt herrscht Betrieb. Mit der Verpflichtung von Sercan Güvenisik preschte der SC Preußen im Dezember vor. In der Fußball-Regionalliga ziehen jetzt und wohl noch bis Ende Januar die Konkurrenten nach. Echo-muenster.de gibt einen definitiv unvollständigen Überblick über die Einkaufstätigkeiten.

Nur weil sich einer in Tatortnähe aufhält, ist er noch lange nicht der Täter. Das gilt auch im Fußball, das galt aber nicht am Freitag in der 33. Spielminute der Partie zwischen dem SC Preußen und Eintracht Trier. Weil er dabei stand, als es ein Gerangel und Wortgefechte gab, sah Marc Lorenz zum zweiten Mal in dieser Serie und innerhalb von 49 Tagen die Rote Karte.

Erst mit elf Mann, dann zu zehnt und in den letzten 25 Minuten mit neun Fußballern setzte sich der SC Preußen am Freitag in einem denkwürdigen Regionalligaspiel gegen Eintracht Trier mit 4:0 (3:0) durch. Vor 4100 Zuschauern flog Marc Lorenz zum zweiten Mal in dieser Saison mit Rot vom Platz, später erwischte es Orhan Özkara mit Gelb-Rot.

Nach der kleinen Pause kommt es knüppeldick. Mit dem Freitag-Heimspiel gegen Eintracht Trier (19 Uhr) läutet der SC Preußen den heißen Herbst ein. Und muss sich gleich mehreren Prüfungen stellen, die es in sich haben. Essen, Leverkusen, Lotte sind die anderen Stationen vor dem nächsten spielfreien Wochenende 14. und 15. November.
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