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Mindestlohn

Der 1. Mai. Und alles wie immer? The same procedure as every year? Es war im vergangenen Jahr: Rund sechshundert Akteure versammelten sich im Rathausinnenhof, um an der traditionellen Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes teilzunehmen.

Seit mehr als hundert Jahren stehen Frauen am 8. März gegen ihre Benachteiligung im öffentlichen und privaten Leben auf. Vieles hat sich verbessert, für viele Forderungen kämpfen sie aber heute noch. Zum Internationalen Frauentag melden sich Münsters Parteien zu Wort.
„Nicht erst seitdem die skandalöse Praxis der Drogeriekette Schlecker bekannt geworden ist, die eigenen Mitarbeiter erst zu kündigen, um sie zu Dumpinglöhnen durch eine Leiharbeitsfirma wieder einzustellen, verlangen Gewerkschaften und die SPD die Einführung eines gesetzlichen, bundesweiten Mindestlohns“, sagen Heinz Rittermeier, Christoph Strässer und Svenja Schulze.

Geschlaucht? „Nein“, sagt Hubertus Zdebel, Direktkandidat der Linken für die Bundestagswahl, „alles easy“.
Kaum waren die Urnen der Kommunalwahl geleert, da ging es auch schon weiter: Vor der Bundstagswahl am Sonntag, 27. September, resümiert der Spitzenkandidat der SPD, Christoph Strässer, vier Wochen Wahlkampf.

„Wir brauchen eine starke Linke im Parlament, denn wir brauchen verdammt noch mal einen Neuanfang“ – der Appell von Sahra Wagenknecht, Spitzenkandidatin der Linken für den deutschen Bundestag, er beschloss einen flammenden Vortrag, den sie am Mittwochabend, 23. September, in einem übervollen Saal im Café Uferlos hielt.

Sie haben sich im Internet zu einem bestimmten Uhrzeit an einem öffentlichen Ort verabredet, tauchen dort aus dem Nichts auf, starten eine zumeist unpolitischen, sinnentleerten Spaß-Aktion und verschwinden wieder im Nichts. Flash Mobber, die zumeist verdutzte Passanten hinterlassen, wie jüngst bei der blitzartigen Kissenschlacht auf dem Ludgeriplatz.
Nach dem Urnengang auf kommunaler Ebene geht das Superwahljahr 2009 mit der Abstimmung über den neuen Bundestag in die nächste Runde: SPD-Spitzenkandidat Christoph Strässer will sich nah am Bürger positionieren.

„Der Franz ist da.“ Ein Raunen geht durch die Menge im Südpark. Viele hundert Köpfe wenden sich in eine Richtung. Tatsächlich. Da kommt er forschen Schritts über den Rasen.

Dürfen die das? Nein, sie dürfen nicht. Sagt die Gewerkschaft Verdi, mit Blick auf einen Aushang im Haus des privaten Briefzustelldienstes „Brief und mehr Münster“ an der Dortmunder Straße.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




