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Fritz Pfau

Mit "Unverständnis" reagiert die Ratsgruppe aus UWG und ÖDP auf die nun erfolgte Einigung zwischen SPD und CDU zum Haushalt 2010. Statt der zwingend notwendigen Konsolidierung würden zusätzliche Ausgaben von 850.000 Euro beschlossen - Positionen, die noch über den ursprünglichen Entwurf hinausgehen würden.
Gerd Kersting, Sprecher der Ratsgruppe aus UWG/ÖDP, bezieht deutlich Position: „Der gemeinsame Antrag des Sechserbündnisses zum Münsterpass wird von uns mitgetragen“, erklärt er im Auftrag seines Zusammenschlusses.

Die Mitglieder der Ratsgruppe aus UWG und ÖDP haben sich auf ihrer Haushaltsklausur am Wochenende darauf geeinigt, auf einzelne Haushaltsanträge zu verzichten. Stattdessen soll mit einem Eckpunktepapier die Verwaltung beauftragt werden, zeitnah eine differenzierte Einsparliste vorzulegen, die der Rat und seine Fachausschüsse beschließen sollen.

Erster Spatenstich im Gewerbe- und Industriegebiet Amelsbüren: Anfang der Woche versammelte sich dort reichlich politische Prominenz, um für die Öffentlichkeit das Zeichen zum Projektstart zu setzen. Mittlerweile melden sich neben den Grünen auch die Ratsherren Gerd Kersting (ÖDP) und Fritz Pfau (UWG) mit kritischen Anmerkungen zu Wort.

Enttäuscht äußerten sich jetzt Fritz Pfau und Gerd Kersting, die beiden Vertreter der Ratsgruppe UWG/ÖDP, über die jüngste Entscheidung zur Beteiligung der Stadtwerke am „Green Gecco“-Projekt der RWE.

Die münstersche Union hat die anderen Parteien aufgefordert, die CDU-Initiative für eine stärkere Beteiligung an den Haushaltsplanberatungen zu unterstützen. „Für die Ablehnung der Idee eines Bürgerhaushaltes durch Grüne, ÖDP und UWG, bevor überhaupt Details ausgearbeitet sind, habe ich kein Verständnis“, sagte der Kreisvorsitzende Stefan Weber.

Aufgrund des Kommunalwahlergebnisses haben die Einzelmandatsträger Fritz Pfau (UWG) und Gerd Kersting (ÖDP) jetzt die in der Gemeindeordnung vorgesehene Bildung einer Ratsgruppe vereinbart, da die Fortführung einer Fraktionsgemeinschaft nicht mehr möglich war.

Eine ganz neue Konstellation - für den Rat als auch für die Stadt: Da saßen Repräsentanten von sechs Parteien am Tisch, stellten zusammen ihre künftigen Pläne vor.

Das Lob, es klingt ehrlich: Ratsherr Fritz Pfau, zugleich UWG-Sprecher, schätzt Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann als souveränen OB, der während seiner Dienstzeit einen guten Job gemacht habe. „Von ihm, von der Art, wie er die Stadt regierte, war ich stets angetan.“
"Waschmittelwahlkampf" lautete die lapidare Einschätzung der Linken. Doch jetzt scheinen die Grünen - dank ihrer Forderung nach mehr direkter Demokratie - noch einen "Aufreger" gelandet zu haben, an dem sich die anderen Parteien abarbeiten.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




