Benutzeranmeldung
Kinderarmut

Tornister, Hefte und Stifte braucht jedes Schulkind. Jedoch reicht in vielen Familien das Geld nicht aus, um die Unterrichtsmaterialien zu kaufen. Aus diesem Grund haben die Evangelischen Beratungsdienste das Projekt „Lilli will lernen – Armut grenzt Kinder aus!“ ins Leben gerufen. Unterstützt werden betroffene Familien aus dem Evangelischen Kirchenkreis Münster.
Kinderarmut betrifft in Münster etwa 7.600 Menschen unter 18 Jahren. Wahrscheinlich aber sind es noch erheblich mehr, denn die Dunkelziffer dürfte hoch sein. Zeit für die Politik zu handeln, finden SPD, Grüne, Linke ÖDP, UWG und Piraten.
Die Zahlen sprechen für sich: In Münster leben aktuell rund 7.600 Kinder und Jugendliche von Hartz IV und ähnlichen Leistungen. „Wir können es uns nicht leisten, diese Kinder in Armut aufwachsen zu lassen“, sagen die familienpolitischen Sprecherinnen von SPD und Grünen, Anne Hakenes und Jutta Möllers. Sie fordern: Das Problem muss systematisch angegangen werden.

Ein „Netzwerk gegen Kinderarmut“, angesiedelt als Arbeitsbereich direkt bei einem Oberbürgermeister Wolfgang Heuer: Der SPD-Kandidat positioniert sich in der Woche vor der Wahl mit einem 16-Punkte-Programm zur Bekämpfung von Kinderarmut und Jugendarbeitslosigkeit deutlich.

64 von 90 Stimmen: Mit einer Mehrheit von gut zwei Dritteln wurde heute Mittag (Sonntag) beim Parteitag Svenja Schulze als Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Münster in ihrem Amt bestätigt. Für die Landtagsabgeordnete „ein gutes und kein SED-Ergebnis“.

Schwer enttäuscht zeigt sich GAL-Ratsfrau Maria Klein-Schmeink von der Verwaltungsvorlage zum Thema Kinderarmut. Das Papier umfasse viele Seiten, um dann am Ende festzustellen, dass man alles beim Alten lassen wolle.

Riesenballons, die durch die Innenstadt von Münster wanderten, erinnerten daran: Kinder brauchen einen guten Start ins Leben. Damit hat die Evangelische Kirche von Westfalen ihre Kampagne gegen Kinderarmut in Münster fortgesetzt – Motto: „Lasst uns nicht hängen!“.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




