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Fußgängerzone

Die Rothenburg als Fußgängerzone - diese Idee steht derzeit zur Abstimmung im Raum. "Wir möchten aber vor der Entscheidung noch mit den Bürgern ins Gespräch kommen, um ein Meinungsbild einzuholen", lädt CDU-Fraktionsvorsitzender Heinz-Dieter Sellenriek zu einer öffentlichen Diskussionveranstaltung ein, die für Montag, 17. Mai, ab 20 Uhr im Stadtweinhaus anberaumt wurde.
Alle Besorgungen erledigt, ab ins Auto und raus aus der Karstadt-Tiefgarage. Der Blinker zeigt rechts – aber nein, da steht ein netter Herr und weist die Autofahrer freundlich, aber bestimmt ab: Seit heute ist der „alte Trott“ unterbrochen, der Rundkurs um die Stubengasse Vergangenheit.

15 Jahre „draußen!“. Darauf können die Macher zu Recht stolz sein. Aus diesem Grund ließ sich der Redaktionsstab auch eine Solidaritätsaktion einfallen, die Mitglieder aller Fraktionen am Samstagmorgen zusammenführen sollte. So waren die Politiker gebeten worden, die jüngste Nummer des Straßenmagazins unters Volk zu bringen.

Man kann sie nicht wirklich zählen die Masse der Besucher, die mit Eröffnung der münsterschen Weihnachtsmärkte in die Stadt kam. Man muss sich aufs Schätzen verlegen. So ist die Millionengrenze, die in diesem Jahr überschritten worden sein soll, ein gefühlter Wert.
Man mag es kaum glauben: Mitten am belebten Nachmittag, es war 16.50 Uhr, ist gestern (Montag) ein Autofahrer mit quietschenden Reifen und aufheulendem Motor von der von-Vincke-Str. aus in die Fußgängerzone Windthorststraße gekurvt. Der 27-Jährige, er kam nicht aus Münster, gab teilweise richtig Gas bevor er in die Achtermannstraße abbog.

Früher Feierabend als gewöhnlich hatten heute Abend die Mitarbeiter von H&M in der Ludgeristraße. Im ersten Obergeschoss war in der Küche des Textilgeschäftes eine Geschirrspülmaschine in Brand geraten und dichter Qualm bereitete sich schnell bis in den Flur aus. Der Notruf erreichte die Feuerwehr um 18.27 Uhr.

Niesel-Wetter. Nass, kalt, unfreundlich. So hasten sie die Fußgängerzonen entlang, sind genervt, gestresst - Menschen mit verkniffenen Mundwinkeln. Doch es gibt auch Zeitgenossen, die sich nicht verdrießen lassen. Und nach wie vor gute Laune ausstrahlen. Eben jene spüren wir auf - in unserer Serie „Münster lacht“. Storys darüber, was Bürger im Alltagsrummel erheitert.

Bei Guido Franke rufen zurzeit alle möglichen und unmöglichen Leute an. Seriöse Makler, die einen Nachmieter für die Wehmeyer-Immobilie an der Ludgeristraße an der Hand haben. Weniger seriöse Vermittler, die glauben, auf blauen Dunst hin eine schnelle Mark machen zu können. Journalisten, die wissen wollen, was denn nun mit dem Haus in 1a-Lage wird.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




