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Lesen

Am 23. April ist der Welttag des Buches. Unter dem Motto „Die Buchbranche feiert das Lesen - feiern Sie mit!“ werden vielerorts verschiedene Aktionen angeboten. Für vier Millionen Erwachsene in Deutschland bleiben Texte jedoch ein Buch mit sieben Siegeln. Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. hält jetzt ein neues Angebot bereit.

Jedes Jahr verlassen in Deutschland ca. 70.000 junge Menschen die Schule ohne Abschluss. Laut Pisa-Studie sind rund 20 Prozent aller 15-Jährigen auf der niedrigsten Lese- und Schreibstufe - jeder fünfte Jugendliche gehört damit zu jener Personengruppe, die gezielter Hilfe bedarf. Ein Fall für den in Münster ansässigen Bundesverband Alphabetisierung.

Kurt Krömer, Jan Delay, Peter Fox und Clueso sind die strahlenden Gewinner der 1live-Krone 2009. Neben der Auszeichnung mit dem angesehenen Publikumspreis haben sie noch eine Gemeinsamkeit: Sie engagieren sich für das Projekt „iChance“, eine multimediale Kampagne für Jugendliche mit Lese- und Schreibschwächen.
In der ABC-Buchstabenbande ist immer etwa los. Die kleinen Zeichen lassen sich überall entdecken, sie stecken in Gedichten und Geschichten. Und in den Regalen von Bibliotheken: Eigens für Erstklässler hat die Stadtbücherei Münster von Montag, 14., bis Freitag, 18. September, ein umfangreiches Programm zur Sprach- und Leseförderung aufgelegt.

Millionen Menschen weltweit können nicht lesen und schreiben. Daran erinnert die Unesco jedes Jahr am 8. September. Für viele Entwicklungsländer ist dies bekannt. Doch womit niemand rechnet: Analphabetismus ist auch ein Problem in Deutschland.

Der AStA der Uni Münster veranstaltet nach kurzer Bildungsstreik-Pause wieder den Literaturabend "Literatur 22".

Ob Großhändler, modernes Antiquariat oder Spezialist für Kinder- und Jugendliteratur: Münsters Buchhandelslandschaft hat viele Facetten – davon ließen sich am Samstagnachmittag all jene Bücherfans überzeugen, die der Stadtführung „Seitenweise“ folgten. Eine Tour durch ausgewählte Geschäfte – und jedes erzählt seine eigene Geschichte.

Über 12.000 Erwachsene in Münster können nicht richtig lesen und schreiben. Auch im Gefängnis fallen die Insassen auf, die keine oder nur unzureichende Schriftkenntnisse haben. Das können sie ändern: Seit Oktober 2008 haben Betroffene in Münsters Justizvollzugsanstalt (JVA) die Möglichkeit, an einem entsprechenden Training teilzunehmen.
Er ist eine Initiative des Referats für politische Bildung und demokratische Rechte des AStA der Universität: Der Lese- und Literaturabend (gemütlich). Seit kurzem heißt er "Literatur 22".

Psychologen der Universität Münster haben ein neues Verfahren entwickelt, um das Leseverständnis von Kindern zu überprüfen. Das Besondere daran: Die Methode erfasst nicht nur punktuelle Leistungen, sondern dokumentiert Veränderungen der Leistung im Laufe eines Schuljahrs.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




