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Jörg Rostek

Da hat sich renommierter Besuch angekündigt: Am Donnerstag, 3. Dezember, kommt Jürgen Kaube, Feuilletonist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), Hochschulratsmitglied der Universität Münster und Herausgeber des Buches '"Die Illusion der Exzellenz" nach Münster.

Sie treffen sich jeden Dienstag um 20 Uhr im Plenumsraum des Uni-AStA: die Organisatoren des Bildungsstreiks. Mitte Juni hatten sie in Münster rund 15.000 Teilnehmer mobilisiert, hatten Missstände aufgezeigt und für ein besseres Bildungssystem in Deutschland demonstriert. Doch das reicht ihnen nicht.
„Nimm mit!“, fordert der grüne Flyer Münsters Studenten auf, ihre Mitmenschen über das Semesterticket kostenlos Busfahren zu lassen. Am Freitag, 10. Juli, startet die „ökologisch und sozial“ orientierte Mitfahr-Aktion der Grünen.

„Wir müssen dafür sorgen, dass das Feuer nicht ausgeht.“ Lukas Drees, Student an der Uni Münster, plädiert dafür, dass der Bildungsstreik weitergeht. Deshalb wird für morgen, 9. Juli, eine Vollversammlung der Studierenden im F1 zum Thema einberufen.

Die Schüler und Studierenden, die während des Bildungsstreiks in der vorletzten Woche gemeinsam auf die Straße gegangen sind, möchten sich nicht mit Lippenbekenntnissen der Politiker abspeisen lassen: Sie wollen Taten und Beschlüsse sehen.

Der Bildungsstreik ist auf den Pausenhöfen das große Thema: Münsters Schülervertretungen rechnen mit einer regen Resonanz bei der Großdemonstration am Mittwoch, 17. Juni. Die beginnt um 10 Uhr am Prinzipalmarkt, die Abschlusskundgebung soll gegen 11.30 Uhr auf dem Hindenburgplatz stattfinden.

In die Diskussion um das besetzte Kommunikationszentrum an der Grevener Straße Nr. 53 hat sich jetzt auch das unabhängige Fachschaften-Forum (uFafo) der Uni eingemischt. Tenor der Stellungnahme: "Wieder einmal demonstrieren junge Menschen für mehr preiswerten Wohnraum, wieder einmal sind Gebäude besetzt. Und abermals werden sie von Behörden und Parteien nahezu ignoriert."
Kurz vor Heiligabend, am Montag, 22. Dezember, ab 18 Uhr wird der AStA der Uni Münster im studentischen Kultur- und Fachschaftenzentrum "Die Baracke" zum vierten Mal einen Literatur- und Leseabend veranstalten. Die Baracke befindet sich hinter dem großen Hörsaal am Aasee in der Scharnhorststraße 100.

Der Senat der Universität Münster durfte im Februar 2008 in nichtöffentlicher Sitzung über die Vorschlagsliste für den Hochschulrat entscheiden. Das hat das Verwaltungsgericht Münster heute entschieden und damit die Klagen der Studenten Jörg Rostek und Tobias Schmidt abgewiesen.
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