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Jens Wissing

Mit fünf Akteuren in der Startformation, die zum letzten Mal in ein Fußballspiel für die Adlerträger gingen, schaffte am Samstag der SC Preußen im Regionalligafinale daheim gegen die U 23 des VfL Bochum nicht den gewünschten Ausstand. Mit 0:2 (0:0) ging die Partie trotz Feldüberlegenheit vor 2510 Zuschauern verloren.

Es gibt Blumen für die Herren, wie es sich gehört. Samstag (14 Uhr, Preußenstadion) verabschiedet der SC Preußen seine Abgänger und danach die unbefriedigend verlaufene Fußballspielzeit mit dem Auftritt gegen die U 23 des VfL Bochum. 13 Spieler gehen, viele aus der Gruppe müssen oder dürfen noch mal an den Ball.

Trainiert er weiterhin schmerzfrei, ist er Samstag dabei. Letztmals. Den Saisonabschluss im Preußenstadion gegen Bochums VfL-Zweite will der Gronauer Fußballer Jens Wissing (22) nutzen, um sich zu verabschieden. Mit dem 84. Ligaspiel für eine SCP-Erste, zu der er seit Mitte 2007 gehört wie der Ball zum Spiel.

Das letzte Abendspiel der Regionalligasaison steht dem SC Preußen ins Haus. Am Freitag (19 Uhr) gastiert die noch nicht gerettete U 23 von Borussia Mönchengladbach an der Hammer Straße, es wird die drittletzte Runde der für Münster so wechselvollen Spielzeit angepfiffen.

Jens Wissing hat sich entschieden: Preußen Münsters 22 Jahre alter Linksverteidiger wechselt im Sommer und für zunächst zwei Jahre zu Borussia Mönchengladbach in die Fußball-Bundesliga. Das gab der Klub am Donnerstag bekannt. In der Winterpause hatte der Stammspieler dem SCP mitgeteilt, nach drei Seniorenjahren hier den Sprung wagen zu wollen.

Preußen Münsters Linksverteidiger Jens Wissing (Foto) ist verletzt. Der in die Bundesliga strebende Leistungsträger des Fußball-Regionalligisten hat sich im Training einen Bänderschaden im linken Sprunggelenk zugezogen. Der 22-Jährige, der sich einer Untersuchung im Clemenshospital unterzog, muss pausieren.

Der 30 Jahre alte Fußballer Sami El-Nounou hat sich vom SC Preußen verabschiedet. Der in Hamminkeln lebende Stürmer löste am Donnerstag seinen bis Ende Juni 2011 datierten Regionalligavertrag vorzeitig auf, nachdem ihm klar wurde, wie tief seine Aktien beim Adlerklub gesunken sind.

Im Vorjahr wurde Jens Wissing von manchen Profiklubs gewogen und für zu leicht befunden. Zumal der Linksverteidiger beim SC Preußen einen bis Mitte 2010 laufenden Vertrag besitzt, nahmen Klubs wie Borussia Dortmund Abstand von einer intensiven Kontaktaufnahme. Jetzt stehen die Zeichen anders, der 21-Jährige wird sich die nächste Fußballstation aussuchen können.

Der SC Preußen hat sich, was die Fakten angeht, eine Aussicht erhalten, nicht mehr und nicht weniger. Die Aussicht, die Regionalligaspielzeit zu seinen Gunsten spannend zu machen. Und die Konkurrenz des bisher souveränen Ersten SF Lotte wird mit Genugtuung zu Kenntnis nehmen, dass es keine unschlagbare Mannschaft gibt.

Ob Preußen Münster am Freitag (19 Uhr) im Waldstation Kaiserlinde zu Spiesen-Elversberg mit seinem Linksverteidiger Jens Wissing auflaufen kann, ist ungewiss. Der Regionalliga-Stammspieler der Münsteraner wackelt von allen Wackelkandidaten am meisten. „Das wird eng für Jens“, mutmaßte Fußballtrainer Roger Schmidt am Mittwoch.
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