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Kreuzviertel

Knapp sieben Wochen bis zur Landtagswahl: Ein Zeitraum, den die Freien Demokraten ausgiebig nutzen wollen, um den Bürger von ihren Positionen zu überzeugen. Zum Auftakt der „heißen Phase“ machen die beiden Direktkandidaten Petra Pabst (Süd) und Christoph Jauch (Nord) deutlich, dass sie „hochmotiviert“ den Meinungsaustausch mit den übrigen Bewerbern pflegen wollen.
Vom Warnstreik im öffentlichen Dienst sind bei der Stadt Münster am Donnerstag, 4. Februar, vor allem die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWM) betroffen. Die Müllabfuhr fällt daher komplett aus. Betroffen sind die Bezirke E (Gievenbeck, Sentrup), F (Teile Kreuzviertel, Teile Kinderhaus West, Buddenturm/Neutor und Überwasser) sowie die Bezirke P (Roxel) und Q (Nienberge).

Daniel Bahr, der FDP-Kreisvorsitzende, war zufrieden. Sehr zufrieden sogar - über die profunde Mischung aus „beruflicher Erfahrung“ und „jugendlichem Elan“: Soeben hatte die Basis auf ihrer Versammlung im „Rusticus“ Christoph Jauch, 59, und Petra Pabst, 26, als Direktkandidaten für die Landtagswahl am 9. Mai nominiert.

Unfallflucht - begangen am Donnerstagmorgen gegen 3.20 Uhr auf der Hoyastraße im Kreuzviertel: Nach Angaben der Polizei war aus bislang ungeklärter Ursache ein Fahrer mit seinem Wagen gegen ein geparktes Auto geprallt, das wiederum auf einen davor stehenden PKW stieß. Dabei entstand an allen drei Chassis erheblicher Sachschaden in Höhe von 18.000 Euro.

Ein 19-Jähriger aus Münster und ein 18-Jähriger aus dem Kreis Steinfurt wurden am Sonntagmorgen 2 Uhr von einem Zeugen auf der Melchersstraße beobachtet, wie die Zwei gerade Hausfassaden verunstalteten. Als die illegalen Sprayer ihrerseits den Zeugen bemerkten, flüchteten sie Richtung Coerdeplatz.
Eine Viertelstunde war am Samstagabend die Studtstraße im Kreuzviertel gesperrt, da die Feuerwehr eine 85-Jährige versorgen musste, die nach einem Unglück gestürzt war.

„Wir werden euch sehr vermissen.“ - „Wir haben uns bei euch immer wohl gefühlt.“ - „Jetzt sind wir heimatlos.“ Sätze wie diese schrieben die Münsteraner im März 2005 in das Gästebuch des Schinderhannes an der Kreuzkirche. Die Gastwirte Hans und Heinz, niemand nannte sie beim Nachnamen, verabschiedeten sich nach Jahrzehnten aus ihrem Wirtshaus. Schweren Herzens.

Am Morgen danach: Rund um die Kreuzkirche kehrte wieder der normale Alltag ein. Die Autos parkten nach alter Gewohnheit an den Seitenstreifen, zwischendurch beseitigten Anrainer die Überreste eines rauschenden Bürgerfestes. Und Arnold Thöne, Geschäftsführer der im Stadtteil ansässigen Geschäftsleute, zeigte sich ebenfalls bester Dinge.

Es wurde mal wieder eng auf dem Viertelfest rund um die Kreuzkirche. Kommunikativ war’s und gestört aber hat das aber niemanden. Auch die kleinste Lücke vor den beiden Bühnen an der Hoyastraße und an der Maximilianstraße wurde bei der zweitägigen Sommersause zum Tanzen genutzt.

„Wir sind rundum zufrieden. Die Teilnehmerzahl wächst von Jahr zu Jahr und auch die Läufer mögen den schwierigen Kurs durch das Kreuzviertel.“ Hedwig Liekefedt, Vorsitzende von GW Marathon Münster, schickte am Rande des Kreuzviertelfestes in vier Wettbewerben Läufer auf die Strecke. Gleich zwei dieser Läufe gewann ein B-Jugendlicher.
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