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Coca Cola

Die Gerüchteküche kochte über, es gab Proteste und lange, schwierige Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmer-Vertretern. Eine Zeit der Ungewissheit. Im Juli dann war nichts mehr dran zu rütteln: Die Coca-Cola-Produktion in Münster wird geschlossen und nach Dorsten und Herten verteilt, so die unumstößliche Nachricht.
Als „ganz bittere Nachricht für die Beschäftigten“ bezeichnet SPD-Chef Wolfgang Heuer die Verlagerung der Coca-Cola-Produktion zum 30. September von Münster nach Dorsten und Herten. Es sei zwar positiv, dass nach mehrmonatigen Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern den etwa 60 betroffenen Mitarbeitern neue Arbeitsplatzangebote im Ruhrgebiet unterbreitet würden.

Alle Proteste haben nichts genutzt, was sich Anfang des Jahres abzeichnete, wird nun Realität. Die Coca-Cola-Produktion in Münster wird zum 30. September eingestellt und nach Dorsten und Herten verlagert.

Bei Coca Cola am Kesslerweg brennt der Busch. Und das nicht erst seit gestern (Mittwoch), als das Management um 9 Uhr die Belegschaft in Münster davon in Kenntnis setzte, dass die Produktion mit 63 Arbeitsplätzen geschlossen wird, zum Ausgleich aber Arbeitsplätze in Herten und Dorsten angeboten werden. Für die meisten Betroffenen „ein Job in der Walachei“.

Die Coca-Cola-Produktion Münster wird geschlossen und an benachbarte Standorte verlegt. Der Vertrieb mit mehr als 100 Mitarbeitern bleibt am Kesslerweg erhalten.
Dies teilte heute die Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) AG. Eine Entscheidung, die „nach intensiven Analysen sowie einem ausführlichen Dialog mit den Arbeitnehmervertretern gefallen ist.“
Ohne greifbares Ergebnis sind nach den Gesprächen am 21./22. Januar Management und Betriebsrat der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG auseinander gegangen. Thema war die schwelende Überprüfung der Produktionsbetriebe in Münster, Osnabrück, Soest, Bendorf und Kaiserslautern.

„Es muss sich um ein klassisches Missverständnis handeln.“ Mit diesen Worten dementiert Coca-Cola-Pressesprecher Geert Harzmann entschieden die Nachricht, dass der Standort Münster mit Produktion und Vertrieb komplett geschlossen wird.

Die Wogen schlugen heute bei der Coca-Cola-Betriebsversammlung am Kesslerweg meterhoch. Kein Wunder, fürchten doch die Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze und das aus konkretem Grund.

In Berlin wird mit spitzem Bleistift gerechnet und in Münster bangen Menschen um ihren angestammten Arbeitsplatz. In der Belegschaft der Coca-Cola AG am Kesslerweg macht sich Unruhe breit, denn der Produktionsstandort Münster ist gefährdet.
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