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Geschenke

Plüschtiere, Bücher, Rennautos - und das gleich säckeweise. Pünktlich zu Heilig Abend ließen diese Geschenke die Herzen von in Münster lebenden Flüchtlingskindern höher schlagen.

Schon vor Wochen hatten Kinder, deren Eltern und das Pflegepersonal der Neurologischen Kinderstation der Uniklinik Münster ihren Wunschzettel bei der Polizei an der Hammer Straße abgegeben. Alle Geschenke wurden in diesen Tagen bei Kakao, selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen und Kaffee im Spielzimmer der Station überreicht.

Weihnachtseinkäufe beginnen oft mit der Parkplatzsuche, verrinnen auf endlosen Kaufhausetagen und enden im abendlichen Stau verstopfter Ausfallstraßen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erinnert jetzt an Zeiten, als noch nicht Konsumpaläste und Parkhäuser die Innenstädte beherrschten.

Warum sind vor Weihnachten alle Menschen im Geschenkestress? Worum geht es beim Schenken überhaupt - heute und in früheren Zeiten? Längst nicht immer handelte es sich um einen Akt der Nächstenliebe, weiß Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff.

500 Pakete stark ist das Geschenk einer Wohltätigkeitsallianz rund um den SC Preußen. Der Fußballklub, seine Fans, einige Sponsoren und die Münster-Tafel spielten am Samstag den Weihnachtsmann und steuerten 14 Heime in Münster an, um so genannten Taschengeldempfängern dortselbst eine kleine Freude zu machen. Sie waren überall willkommen.

Viele Menschen blieben heute (Samstag) inmitten des vorweihnachtlichen Einkaufstrubels verwundert vor den roten Pfützen stehen, die an über zehn Orten in der Innenstadt zu finden waren: eine Handvoll politischer Kunstaktivisten war am Morgen mit aus Rote-Beete- und Kirsch-Saft bestehendem Kunstblut durch die Domstadt gezogen.

Rote Mütze, weißer Bart, brauner Jutesack - Chitam Jaber nimmt man den Weihnachtsmann wirklich ab. Dabei kommt die Koordinatorin des Netzwerkes NEWsozial an der Fachhochschule Münster sonst nicht so männlich daher.
„Mein ‚Hohoho!' klingt sehr tief und überzeugend", sagt die Sozialpädagogin schmunzelnd.
Netzwerk sammelt für Kinder
Weihnachtszeit, das ist die Zeit unzähliger Spendenaktionen. Löblich ist's, wenn die Veranstalter Geld einsammeln und an jene verteilen, die davon zu wenig haben. Weihnachtszeit, das ist auch die Zeit für Geschenke: Die werden ab Freitag, 4. Dezember, bei Karstadt gesammelt. Und an Kinder verteilt, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden: Kinder in Münsters Frauenhäusern.

Jippeh! Mit diesem Freudenruf auf den Lippen lassen sich fünf junge Kreative aus Münster bis Ende Februar mit einem gleichnamigen Ausstellungs- und Verkaufsraums am Verspoel nieder. Sie erfüllen sich damit den Traum vom eigenen Laden und schaffen sich eine Plattform, ihre Arbeiten einem Arbeiten größeren Publikum zugänglich zu machen.
Offensichtlich äußerst enttäuschte Einbrecher gab es in der Nacht von Dienstag, 13. Januar, auf Mittwoch, 14. Januar, in einer Gaststätte an der Siemensstraße. Die bislang noch nicht identifizierten Täter hatten sich gewaltsam Zugang zur Gaststätte verschafft, sie waren dann zielstrebig auf die unter einem Weihnachtsbaum liegenden Geschenke zugeeilt.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




