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Aida
Aida ist wieder da! Ein Publikumswunsch, dem die Theater-Leitung Rechnung trug. Auf vielfache Bitten hin haben die Städtischen Bühnen Giuseppe Verdis Oper „Aida“ noch einmal in den Spielplan genommen.

Rekord, absoluter Rekord – für die Macher des nächsten Kreuzviertelfestes, das am 22. und 23. August auf den Flaniermeilen rund um die Kirche gefeiert wird. In diesem Jahr haben die Organisatoren über zwanzig Musik- und Dance-Ensembles verpflichtet. Nie zuvor war das Angebot dichter, facettenreicher, unterhaltsamer.

Lockenfrisur, Pilotenbrille, Jeans, Cowboy-Stiefel. Und immer ein spitzbübisches Lächeln im Gesicht. Logo - so kommt in Deutschland nur einer daher – Atze Schröder, der Spaßmacher, der Publikumsliebling. Kaum betritt er zusammen mit Leinwand-Kumpel Oliver Wnuk den Cineplex-Palast, bereiten ihm die Gäste einen warmen Empfang.

Seit der ehemalige Handyverkäufer Paul Potts mit „Nessun Dorma“ Bestseller-Umsätze in den Charts feiert, kennt fast jeder diese Arie aus Puccinis „Turandot“. An den Städtischen Bühnen bietet sich ab Samstag, 25. Oktober, die Gelegenheit, eben jene Oper live mitzuerleben.

Wolfgang Quetes gibt sich zugeknöpft. Nein, welche Auswirkungen die Verschiebung des Starts in die neue Spielzeit auf das Programm der brandgeschädigten Städtischen Bühnen haben wird, vermag der Generalintendant noch nicht zu sagen.

Aida kämpft mit den Tränen. "Bärtige Männer mit Kalaschnikows holten uns aus dem Bus. ,Knall´ sie einfach ab´, sagte einer, weil ich so geschrien habe", erinnert sich die junge Abiturientin der Hildegardisschule. Aida Hromadzic stammt aus Bosanski Petrovac in Bosnien, ursprünglich eine multikulturelle Stadt, und überlebte den Krieg 1993/´94 nur durch Zufall.
„Aida“ vom „Ägypten-Kitsch“ trennen, um Verdis Musik zu befreien? Unmöglich. Welcher Regisseur auch immer versuchen sollte, das zu tun, verfehlt den Geist des Werkes.
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