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Storno

Bekannt geworden ist der Kabarettist Thomas Philipzen mit seinem satirischen Jahresrückblick „Storno“. Auch im deutschen Fernsehen hat sich der Münsteraner einen Namen gemacht: Seit mehreren Jahren ist er regelmäßig im „Quatsch Comedy Club“ zu Besuch. So auch am Dienstag, 9. Februar, zusammen mit Michael Mittermeier und Dave Davis.

Sie spielen, spielen, spielen, absolvieren zwischen Dezember und März einen Termin nach dem anderen - die Drei von "Storno". Und weil das Bedürfnis, die vergangenen zwölf Monate im gemeinsamen Gelächter zu reflektieren, in diesen Wochen außerordentlich groß zu sein scheint, haben sich die Macher des satirischen Jahresrückblicks zur Verlängerung entschlossen.

Minimus, Maximus und Hyperactivus: Kämpferisch sehen sie aus, die Recken mit der martialischen Kopfbedeckung. Doch sachte - trotz der wunderlichen Helme sind die Kerle schnell entlarvt. Sie müssen lediglich den Mund aufmachen, schon weiß jeder im Raum, wer in den folgenden 150 Minuten für unbeschwerte Laune sorgt.

Das dritte Quartal ist noch nicht ganz zu Ende und doch ist es schon an der Zeit, den Jahresabschluss zu planen. Das gilt vor allem für Kabarett-Liebhaber, die ab Dezember „Storno – die Abrechnung 2009“ von und mit Harald Funke, Thomas Philipzen und Jochen Rüther erleben wollen.

Das gibt's auch: den Zusatztermin für den Zusatztermin. Der Bedarf, die vergangenen zwölf Monate lachend zu reflektieren, scheint in diesen Wochen außerordentlich groß zu sein – das bekommen jedenfalls die Macher des satirischen Jahresrückblicks „Storno – die Abrechnung“ zu spüren.

Anno 2008 - was ist da nicht alles passiert? Der olympische Doping Contest, die weltweite Finanzkrise und hierzulande bekam eine 59-Jährige Drillinge, um sich mit dem Kindergeld die Rente aufzubessern: Alles Themen, die Harald Funke, Jochen Rüther und Thomas Philipzen zum Rückblick der besonderen Art verwursten.

20 Jahre Seite an Seite! Das klingt nach einem in Ehren ergrauten Ehepaar. „Manchmal“, flachst Harald Funke, „fühlen wir uns auch so“ – und lächelt verschmitzt zum Bühnen-Partner Jochen Rüther herüber. Der wiederum grinst vielsagend zurück. Keine Frage: Die Herren verstehen sich blindlings - nicht zuletzt deswegen, weil sie ihr Duo stets sorgsam pflegten.

Roter Schal, Intellektuellenbrille, staatsmännische Pose. Klar, Münte - wie er leibt und lebt. Doch plötzlich fängt der Mann an rhythmisch zu zucken. Singt, tanzt, spreizt die Beine, schüttelt die Hüften. Elvis? Natürlich, die spaßige Hommage an den King of Rock `n` Roll.

Alle Jahre wieder: X-mas steht vor der Tür. Das Fest der Feste. Für das Kreativ-Haus Grund genug, die Vorweihnachtszeit mit zwei originellen, höchst amüsanten Veranstaltungsreihen auszustaffieren. Beides Angebote nach dem Gusto der Kleinkunst-Szene.
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