Benutzeranmeldung
Hausbesetzung

Die Besetzung der Gebrüder-Grimm-Schule ist beendet. Darüber informierten die Hausbesetzer heute Abend (Sonntag) nach "einem gelungenen Freiraumwochenende."

Sie lassen nicht locker. Heute Morgen wurde mit der ehemaligen Gebrüder-Grimm-Schule an der Scheibenstraße in Münster einmal mehr ein städtisches Haus besetzt und damit deutlich gemacht, dass die Forderung nach einem selbstverwalteten, sozialen Zentrum nicht vergessen ist.

Die jüngste Hausbesetzung mitsamt dem Wunsch der Aktivisten, ein soziales Zentrum u.a. mit Konzert- und Partyräumen einzurichten, hat nach Ansicht der Grünen erneut das seit langem thematisierte Problem verdeutlicht: Der derzeitige Bebauungsplan lasse kulturelle Nutzungen in dem Gebiet am Mittelhafen nicht zu.

Die Forderung nach einem „Sozialen Zentrum“, sie ist spätestens seit dem vergangenen Freitag wieder en vogue. An diesem Abend nutzten Hausbesetzer die publikumsträchtige Kulisse des gerade von Bürgermeisterin Karin Reismann eröffneten Hafenfestes, um einen leerstehenden Bürokomplex der Stadtwerke in Beschlag zu nehmen. Devise? „Die Grevener Straße ist überall.“
Völlig unaufgeregt gehen Eigentümerin und Polizei mit der Haubesetzung um, die sich im Schatten des Hafenfestes heute Nachmittag vollzog.

Die Polizei beginnt in diesen Minuten mit einem größeren Aufgebot mit der Räumung der besetzten Häuser an der Grevener Straße. Ein Unimog wurde aufgefahren, um den Zugang zu den Häusern Nr. 53 und 55 zu ermöglichen.
Der Kreisverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes setzt sich für Gespräche zwischen der Wohn + Stadtbau und den Besetzern im Haus Nr. 53 an der Grevener Straße ein. "Lasst sie drin", kommentiert der DGB-Vorsitzende Peter Mai das aktuelle Ultimatum an die Adresse der jungen Aktivisten. Vielmehr solle gemeinsam nach tragfähigen Konzepten gesucht werden.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




