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Besetzer

Nachdem Studenten am Montagmorgen (23. November) fluchtartig ihre Besetzung des F1 im Fürstenberghaus aufgelöst haben, wird jetzt über die darin zurückgebliebenen Gegenstände diskutiert: Der AStA fordert die Utensilien ein, um sie den Demonstranten selbst zurückzugeben, das Rektorat will die Sachen nur herausgeben, wenn sich die Betroffenen vorher ausgewiesen haben.

Mit den einzig rechtlichen Mitteln, die Uni-Leitungen im Fall einer Besetzung zur Verfügung stünden, sei die Polizei um Räumung des Hörsaals F1 gebeten worden, erläutert Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles ihre Sicht auf den Einsatz im Fürstenberghaus heute morgen. Da die Protestler aber kurz zurvor das Haus verlassen hätten, habe es auch nichts zu räumen gegeben.

Die Räumung, die eigentlich keine war. Polizeisprecher Klaus Laackman: "Als meine Kollegen am Montagmorgen das Fürstenberghaus betraten, trafen wir keine Besetzer an. Im F1 hielt sich niemand auf" - auch in den anderen Trakten nicht, die zeitgleich komplett durchsucht wurden.
Auch zum Start der neuen Woche geht die Besetzung des F1-Horsaals im Fürstenberghaus weiter. Die studentischen Besetzer regen sich deweil weiter über die Reaktionen aus dem Rektorat auf.
Kaum war die Pressemitteilung des Dekans des Fachbereichs Geschichte bei den Redaktionen eingetroffen, dass die Besetzung des Hörsaals im Fürstenberghaus eine dort geplante Ausstellung gefährde, meldeten sich die Besetzer zu Wort.
„Tatkraft und Ideen wählen: Alles abreißen“ und „Lewe für unbezahlbaren Wohnraum“, so lauten die Parolen, die seit Dienstagnacht auf dem Wahlplakat der Christdemokraten an der Grevener Straße prangen.

Zur Beendigung der erneuten Hausbesetzung im Hafen findet die UWG klare Worte. „Rechtsbruch bleibt Rechtsbruch" analysiert UWG-Ratsherr Fritz Pfau die Situation. Auf so einer Grundlage noch Ansprüche an die Stadt zu formulieren, sei die Spitze der Dreistigkeit. Entsprechend arrogant hätten sich die Besetzer im letzten Winter auch in der Stadthausgalerie verhalten.

Aufatmen im Verwaltungssitz des Gebäude-Eigentümers: „Uns fällt ein Stein vom Herzen, dass alles derart ruhig, derart geordnet vonstatten gegangen ist“: So lautete die erste Reaktion von Stadtwerke-Sprecherin Petra Willing nach dem völlig unspektakulären Polizeieinsatz im ehemals von Aktivisten in Beschlag genommenen Bürokomplex am Hafenweg.

Der Tross rollte im Morgengrauen heran: Die seit dem 12. Juni andauernde Besetzung des früheren Bürotraktes am Hafenweg ist von der Polizei aufgelöst worden. Da es sich um eine illegale Nutzung des zum Komplex der Stadtwerke gehörenden Hauses handelte, schritten die Beamten jetzt ein. Von den Aktivisten selbst war nichts zu sehen.

Die Stadtwerke erstatteten am Mittwoch Strafanzeige: Am vergangenen Freitag, kurz vor der Eröffnung des Hafenfestes, hatten Hausbesetzer ein neben dem Flechtheim-Speicher gelegenes Gebäude der Stadtwerke in Beschlag genommen. Mittlerweile stellte das Energieunternehmen unmissverständlich klar, dass es die „illegale Vorgehensweise“ nicht akzeptieren wird.
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