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Verkaufsoffener Sonntag

Die Entscheidung des Rates, zwei von vier beantragten verkaufsoffenen Sonntagen zu genehmigen, kommentieren die Grünen so: "Demokratische Entscheidungen sind zu akzeptieren - auch wenn sie dem einen oder anderen nicht gefallen mögen. Keine Fraktion hat es sich in der Sache leicht gemacht", so die GAL- Ratsmitglieder Hery Klas und Carsten Peters.

„Wir betrachten diese Entscheidung als Gesprächsangebot.“ Matthias Lückertz, Sprecher der Initiative starke Innenstadt (ISI), nähert sich der Ablehnung des Rates von zwei Terminen für einen verkaufsoffenen Sonntag von der diplomatischen Seite.

Da waren’s nur noch zwei: Mit wechselnden Mehrheiten - die Fraktionen hatten die Abstimmung zur persönlichen Entscheidung freigegeben – segnete soeben der Rat zwei verkaufsoffene Sonntage für dieses Jahr ab. Und damit einen weniger als vom Einzelhandelsverband beantragt. Die Sonntags-Öffnung ist damit für den 5. September und 31. Oktober beschlossene Sache.

Miteinander statt übereinander sprechen, so lautete die Devise am Mittwoch, 24. Februar, als auf Einladung der FDP-Ratsfraktion der „Runde Tisch“ zum Thema verkaufsoffene Sonntage in Münsters Innenstadt tagte. Konkrete Ergebnisse gab es zwar nicht, aber die Art, mit dieser Frage umzugehen, dürfte langfristig eine atmosphärische Aufhellung bedeuten.
Für ein neues Verfahren zur Verständigung über die verkaufsoffenen Sonntage spricht sich SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer aus. Hintergrund ist die aktuell laufende öffentliche Debatte über mögliche Termine für eine Ladenöffnung an Sonntagen.

Menschenmassen wälzten sich am verkaufsoffenen Sonntag (27. Dezember) durch die Innenstadt und mit dem Start zum Einkaufsmarathon um 13 Uhr war das Gros der Parkplätze in der Innenstadt besetzt. Unschwer an den Kennzeichen abzulesen: Viele Kunden waren aus dem weiteren Umland vom Ruhrgebiet bis zum Osnabrücker Land angereist.

Dieser Brief ist ein Appell. Ein Appell der Initiative starke Innenstadt (ISI) an die Mitverantwortung jener Unternehmen des Einzelhandels und der Gastronomie, die zwar von teuren Werbekampagnen und Aktionen der ISI profitieren doch keinen Cent beisteuern.

Bei fantastischem Herbstwetter zog es viele Besucher am 4. Oktober zum verkaufsoffenen Sonntag in Münsters Innenstadt. Die vielen verschiedenen Autokennzeichen haben deutlich gemacht, dass der hiesige Einzelhandel eine hohe Anziehungskraft bis weit ins Ruhrgebiet und ins Sauerland, aber auch nach Ostwestfalen und ins südliche Niedersachsen hat.

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und knackige Kälte: Wenn schon nicht zu Weihnachten, so sorgte Petrus wenigstens am verkaufsoffenen Sonntag für bestes Wetter - für Viele geradezu eine Einladung zum Shopping.

Auch wenn sich das Wetter am verkaufsoffenen Sonntag in der Stadt nicht von seiner angenehmsten Seite zeigte kamen doch viele Besucher von außerhalb nach Münster. Die Parkplätze waren zum Teil komplett ausgebucht.
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