Benutzeranmeldung
Rote Raben Vilsbiburg

Die Wechselbörse in der Volleyball-Bundesliga der Frauen läuft – trotz des späten, durch die WM bedingten Saisonstarts Ende November – in diesen Tagen auf Hochtouren. Allerdings sind die Aktivitäten bei einigen der Konkurrenten des USC Münster umfassend, während andere Teams derzeit noch ohne Zugänge da stehen.

Manchmal kann aus einem unglücklichen Zufall auch etwas Positives erwachsen. Tatjana Zautys und Kim Behrens sind ein Beispiel dafür. Denn eigentlich hatte die ehemalige USC-Hallenspielerin Zautys bei der Smart-Beach-Tour in Münster mit der Sonthofener Lina Meyer antreten wollen.

Um 13 Uhr geht es los: Die Smart-Beach-Tour des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) macht zum ersten Mal Station in Münster. Auf vier Courts beginnen heute die Qualifikationen der Frauen und Männer fürs Hauptfeld. Jeweils zehn Teams kämpfen um die vier freien Plätze für den Samstag.

Der neue Vizemeister war am Samstagabend einfach eine halbe Hausnummer zu groß für den USC Münster. So gerne hätten sich Axel Bürings Bundesliga-Volleyballerinnen so von den 1778 Fans am Berg Fidel verabschiedet, wie sie die Saison begonnen hatten: Mit einem Sieg gegen einen Meisterschaftsaspiranten.

Endlich ist sie gerade, die Tabelle der Volleyball-Bundesliga, einen Spieltag vor dem Finale und der Meister-Entscheidung am 8. Mai.

Jetzt geht es richtig rund an der Spitze der Volleyball-Bundesliga: Mit dem 3:1-Sieg am Samstag in Schwerin hat Vizemeister Vilsbiburg den amtierenden Champion aus Mecklenburg schon praktisch entthront – und sich möglicherweise selbst die Krone aufgesetzt.

Im Endspurt der Volleyball-Bundesliga ist richtig was los, nicht nur wegen der Englischen Woche: Am Mittwochabend gewann der VC Wiesbaden das absolute Topspiel gegen Titelverteidiger Schweriner SC nach dramatischem Verlauf mit 3:2 und schob sich an den Mecklenburgerinnen vorbei auf Platz eins. Nach dem 3:1 über den VfB Suhl steht auch Vilsbiburg als Dritter mit acht Minuspunkten da.

So etwas gibt´s in einer Bundesliga-Saison wohl nur ein Mal im Jahr: Alle sechs Spiele des Wochenendes waren nach drei Sätzen beendet.

In die Tabelle der Volleyball-Bundesliga ist auch am Wochenende keine Bewegung gekommen.

Der Köpenicker SC hat für das große Ausrufezeichen am Wochenende in der Volleyball-Bundesliga gesorgt.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




