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Vertrieb
Als „ganz bittere Nachricht für die Beschäftigten“ bezeichnet SPD-Chef Wolfgang Heuer die Verlagerung der Coca-Cola-Produktion zum 30. September von Münster nach Dorsten und Herten. Es sei zwar positiv, dass nach mehrmonatigen Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern den etwa 60 betroffenen Mitarbeitern neue Arbeitsplatzangebote im Ruhrgebiet unterbreitet würden.

Alle Proteste haben nichts genutzt, was sich Anfang des Jahres abzeichnete, wird nun Realität. Die Coca-Cola-Produktion in Münster wird zum 30. September eingestellt und nach Dorsten und Herten verlagert.

Bei Coca Cola am Kesslerweg brennt der Busch. Und das nicht erst seit gestern (Mittwoch), als das Management um 9 Uhr die Belegschaft in Münster davon in Kenntnis setzte, dass die Produktion mit 63 Arbeitsplätzen geschlossen wird, zum Ausgleich aber Arbeitsplätze in Herten und Dorsten angeboten werden. Für die meisten Betroffenen „ein Job in der Walachei“.

Die Coca-Cola-Produktion Münster wird geschlossen und an benachbarte Standorte verlegt. Der Vertrieb mit mehr als 100 Mitarbeitern bleibt am Kesslerweg erhalten.
Dies teilte heute die Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) AG. Eine Entscheidung, die „nach intensiven Analysen sowie einem ausführlichen Dialog mit den Arbeitnehmervertretern gefallen ist.“
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